Getreidespeicher in Nobleford, Alberta

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An den großen und gut sichtbaren Getreidespeichern (Grain elevator) sind Bahnhöfe in der Canadischen Prärie schon aus sehr großer Entfernung zu erkennen. Diese hier in Nobleford sollen nach Aussage der englischen wikipedia (Nobleford, Stand 13.06.2013) aber leider inzwischen abgerissen sein.

Nobleford ist eine Ortschaft gut 30 Kilometer nördlich von Lethbridge, die 1909 gegründet wurde und inzwischen ca. 1.000 Einwohner zählt. Interessanterweise zählt der Ort damit zu den größten Dörfern Albertas und kann nach dem Alberta’s Municipal Government Act den Status einer Stadt erreichen.

Bahnhof Big Valley, Alberta, Canada

Auf unserem Weg nach Süden kommen wir durch Big Valley, Alberta. Die Eisenbahn kam 1911 mit der Canadian Northern Railway (CNR) nach Big Valley, wo ein großer Lokschuppen mit Drehscheibe mit Wasser- und Kohleversorgung, Reparaturwerkstätten und eine Viehverladung gebaut wurden. Heute wird die Strecke bis Big Valley allerdings nur noch durch die Dampfzüge von Alberta Prairie Steam Tours aus Stettler, Alberta genutzt.

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Holzwirtschaft

Die Nutzung von Holz aus den Wäldern des Barnim erlebt derzeit einen ungeheuren Boom. Noch nie begegnete ich an so vielen verschiedenen Stellen Stapeln aus frisch geschlagenem Holz.

Eine der Ursachen sind die gestiegenen Holzpreise, an denen sicher auch das Holzkraftwerk im Binnenhafen von Eberswalde nicht unbeteiligt ist und die gestiegenen Rohstoffkosten im Bereich der Energiewirtschaft.

Aber wird es von nun an so weiter gehen bis in alle Ewigkeiten? Ich denke: nein. Der Bedarf an hochwertigem Holz wird bestehen bleiben, der übrige Bedarf aber wieder abnehmen, wenn schon bald die günstig zu erschließenden Vorkommen erschöpft sind. Auch die Verarbeitung zu Biokraftstoffen wird nicht ewig andauern.

Vielmehr wird die Zukunft elektrisch sein und Projekte wie das Folgende uns versorgen:
PARABOLSPIEGEL IN DER WÜSTE – Wie Europa von Kohle und Gas loskommt

Donnergrollen

Heftiges Donnergrollen begleitete mich, als ich gestern aus Westen kommend nach Finowfurt hinein fuhr. Da es wolkenlos war, dachte ich zunächst an eine Gruppe Motorräder. Aber dafür war das Grollen zu gewaltig.

In Wirklichkeit war es aber dieses achträdrige Monster, daß mit seiner schweren Anhängelast auf dem Weg zum Flughafen war.

Die Fahrt des TATRA diente der Vorbeitung des Großen OST-Fahrzeug-Treffen, das vom 26. bis 27. April 2008 in der Luftfahrthistirischen Sammlung bzw. dem LUFTFAHRTMUSEUM FINOWFURT stattfindet.

Großes OST-Fahrzeug-Treffen

Kulturlandschaft

Wildnis existiert in Deutschland nur noch in ganz wenigen Regionen, statt dessen ist das Land von "Kulturlandschaft" geprägt, also einer vom Menschen gestalteten Landschaft. Das die Kulturlandschaft im Wandel ist, wird besonders deutlich an Stellen wie dieser bei Thaerfelde, Barnim, wo moderne Windmühlen weithin sichtbar das Land dominieren.

Zu viel

Seit Anfang des Jahres fällt im Vergleich zu "normalen" Jahren sehr viel Niederschlag im Barnim. Obwohl die Region eigentlich jeden Tropfen gebrauchen kann, ist es aber doch fast schon zu viel. Denn nicht nur am Finowkanal, wie hier am neuen Wehr Heegermühle, sind die Wehre maximal geöffnet und schaffen den Abfluß nur gerade so.

In der ersten Aprilhälfte sind nach Aussagen der Statistiker bereits 130 Prozent des üblichen Aprilniederschlags gefallen und der April ist sowieso schon einer der regenreichsten Monate.

Wasserbaumagazin Grafenbrück

Die Arbeiten am Wasserbaumagazin gehen gut voran und die geplante Fertigstellung in diesem Jahr scheint nicht gefährdet. Das besondere an dem Gebäude ist nicht nur seine Geschichte, sondern auch die Dachkonstruktion. Leider ist davon allerdings beim Blick von außen nur wenig zu sehen.

Mehr Informationen dazu stehen in der Pressemitteilung des WSA Eberswalde:
Wiederaufbau des Magazins Grafenbrück am Finowkanal

Abriß der Autobahnbrücke, A11

Auch an der A11 wird abgerissen und neu gebaut. Die östliche Brücke wurde Anfang der 90er zunächst als Behelfbrücke gebaut und genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Gleichtzeitig wird die neue Brücke allerdings auch so lang gebaut, daß die Kanalbreite nach Ausbau des Kanals berücksichtigt ist.

Nachdem der Überbau schon vor einigen Wochen entfernt wurde, wird derzeit am südlichen Widerlager abgerissen.