Wasserkraftwerk in Bischofswerder

Neben den Schleusen von Bischofswerder befindet sich noch ein kleines Wasserkraftwerk.

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Über das Wasserkraftwerk ist wenig zu erfahren. Laut einer Liste der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. soll es sich um 3 Kaplanturbinen mit einer Leistung von 240 kW und einer Ausbeute von 1.320 MWh/a.

Einer Diskussion im Forum von hidden-places.de zufolge könnte das Wasserkraftwerk und auch die Schleuse im Zeitraum 1986 bis 1988 gebaut worden sein.

AW: Parteihochschule „Karl Marx“ in Liebenwalde

Ansonsten hatte ich dort zwischen ´86 und ´88 dienstlich zu tun.
Nein, nicht im genannten Objekt, sondern an der Schleuse.
Diese wurde seinerzeit wegen der größeren Lastkähne rekonstruiert.
Im nördlichen Zehdenick wurden ja ZIegelsteine produziert (Tonabbau).
Gleichzeitig wurde an der Schleuse ein Wasserkraftwerk gebaut, erkennbar auf dem link am rechten Umfluter, oberhalb. Von tschechischen Spezialisten; die installierte Leistung habe ich vergessen, obwohl ich das Teil am Kranhaken hatte.

von user fernaufklärer

Pumpspeicherwerk Erzhausen

Das Pumpspeicherkraftwerk Erzhausen befindet sich bei Erzhausen Einbeck im Landkreis Northeim (Niedersachsen) wurde 1963 in Betrieb genommen. Zum Zeitpunkt meines Besuchs Ende 2007 gehörte es zu e.on.

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Eine gute Beschreibung befindet sich bei wikipedia:

Die Nennleistung von 220 MW wird von vier Maschinensätzen erzeugt, die jeweils aus einer Francis-Spiralturbine mit angekoppeltem Generator sowie einer Kreiselpumpe bestehen und durch Wasser aus dem fast 300 Meter höher liegenden Oberbecken gespeist werden. Die beiden Druckrohrleitungen sind 1.260 Meter lang und haben einen Durchmesser von 3,4 Metern.[1]

Die potentielle Energie der Wasserreserve des Oberbeckens reicht für über vier Stunden Stromproduktion. Insgesamt können pro Speichervorgang 1032 MWh Strom gespeichert werden. Für die Spitzenlast des nächsten Zyklus muss das Wasser wieder in das Oberbecken, dessen Wasserstand um bis zu 12 Meter gesunken ist, zurückgepumpt werden.

Update 28.08.2016:
Das Pumpspeicherkraftwerk Erzhausen wird jetzt vom norwegischen Energieversorgungsunternehmen Statkraft betrieben. Über die wikipedia ist auch halbwegs gut nachzuvollziehen, wie das Kraftwerk zu Statkraft kam:

2005 entschied sich Statkraft für die Übernahme eines GuD-Kraftwerks im Chemiepark Knapsack und den Bau eines weiteren in Herdecke und Knapsack und damit zum Einstieg in die Energieproduktion in Deutschland. Weitere Gas-Kombi-Kraftwerke in Emden und Landesbergen kamen durch ein Tauschgeschäft mit E.ON dazu. Ebenfalls durch den Tausch kamen mehrere Laufwasserkraftwerke in Deutschland und ein Pumpspeicherkraftwerk in Erzhausen zu Statkraft.

Der Strom vom und zum Kraftwerk wird über das Netz der TenneT TSO GmbH übertragen wird. Zur Geschichte schreibt die wikipedia u.a. folgendes:

Wegen der marktbeherrschenden Stellung des E.ON-Konzerns verpflichtete sich der Konzern gegenüber der Europäischen Kommission, sein deutsches Höchstspannungsnetz an einen Wettbewerber zu verkaufen. Damit erreichte E.ON die Einstellung eines Kartellverfahrens durch die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.[4]

Dieses Vorhaben machte die Gründung einer neuen Gesellschaft nötig, in die das deutsche Höchstspannungsnetz ausgelagert werden konnte. Diese Gesellschaft wurde als transpower stromübertragungs gmbh gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt war die E.ON Netz GmbH Eigentümer des Höchstspannungsnetzes.[5]

Transpower sollte gemäß der Vereinbarung bis zum 1. Dezember 2010 an einen Investor verkauft werden, der bisher keine Interessen in der Stromerzeugung und/oder -versorgung hatte.[2] E.ON hielt diese Vereinbarung ein und verkaufte das Unternehmen zum 1. Januar 2010 an den niederländischen Stromnetzbetreiber Tennet.[6][7] Transpower wurde zum 5. Oktober 2010 dem Namen des Mutterkonzerns angeglichen und heißt seitdem TenneT TSO GmbH.[8]

Die Tennet Offshore GmbH ist eine vollständige Tochtergesellschaft.

Nichts ist, wie es war …

Das herrliche Wetter am heutigen Nachmittag zog mich direkt nach der Arbeit aufs Bike zu einer kleinen Feierabendrunde. Dabei stellte ich allerdings fest, daß ich diese Wege ewig nicht gefahren sein mußte, denn vieles war neu und ungewohnt, obwohl die Strecke zum größten Teil über mir bekannte Wege ging:

Schöne Neuigkeiten gibt es aus Werbellin. Die Gaststätte, die im letzten Jahr abgebrannt war, wird wieder aufgebaut.

Einen eigenartigen Eindruck hinterläßt dagegen der Weg südlich um den Buckowsee herum. Angler sitzen mit riesigen Zelten am Ufer und haben aggressiv bellende Hunde bei sich. Und sie müssen mit dem Auto bis direkt zu ihrem Angelplatz vorfahren.

Ein Pärchen sitzt am Ufer und raucht.

Der Uferweg ist im westlichen Teil schon so durch Autos ausgefahren, daß von einem Pfad nicht mehr gesprochen werden kann. Ganz im Westen liegt ein Baum quer über den alten Weg, ein neuer ist aber schon getrampelt.

Neues auch in Finowfurt, als ich das letzte Mal hier vorbeifuhr, war noch nicht einmal etwas von einer Grundstückseingrenzung zu sehen, jetzt steht schon ein Haus im Weg. Und ich dachte immer, dieser Weg wäre ein Offizieller. Schade eigentlich, denn so geht wieder ein schönes Stück unbefestigter Weg verloren.

Aber eines ist leider doch so geblieben: das Schloßgut in Finowfurt wartet weiter auf jemanden, der das nötige Kleingeld übrig hat und macht einen sehr traurigen Eindruck, …

… nur die moderne Zeit steht schon unmittelbar vor der Tür bereit.

Der ganze Trip ist bei Triptracker anzuschauen: Durch den Spätsommer

Bahnhof Dolice – Dolice (stacja kolejowa)

Einige Eindrücke vom Bahnhof Dolice – Dolice (stacja kolejowa) an der Linia kolejowa nr 351Bahnstrecke Poznań–Szczecin. Lichtsignale und Stellwerke an beiden Bahnhofsköpfen, das Empfangsgebäude einfach grau geputzt, Dachpappe auf dem Dach. Die Aufnahmen sind von Ost nach West geordnet.

Bahnhof Sulino

Der Bahnhof von Sulino (powiat stargardzki) befindet sich an der Bahnstrecke Piła–Ustka. Der Bahnhof besteht nur aus einer Namenstafel, einem niedrigen Bahnsteig und dem Fahrplan. Die Züge fahren spärlich. Der Ort liegt ca. 2 km nach Norden.

Wikipedia schreibt zur Bahnstrecke Piła–Ustka (Stand 02.03.2017)

Die Bahnstrecke Piła–Ustka beginnt im Nordosten der Woiwodschaft Großpolen im Nordbahnhof der Stadt Piła (deutsch Schneidemühl) und endet im südlichen Westen der Woiwodschaft Westpommern im Dorf Ulikowo (Wulkow) nahe der Stadt Stargard (Stargard in Pommern). Damit stellt sie eine Verbindung her zwischen den Städten Piła, Wałcz (Deutsch Krone), Kalisz Pomorski (Kallies) und Recz (Reetz) und bietet über Ulikowo Anschluss an die Städte Stargard und weiter bis zur Woiwodschaftshauptstadt Stettin.