Schlagwort: Güterschuppen

Bahnhof Bad Freienwalde

Einige Eindrücke vom Bahnhof Bad Freienwalde nur kurz nach Sonnenaufgang:

Bahnhof Bad Freienwalde
Bahnhof Bad Freienwalde

Der Bahnhof Bad Freienwalde liegt seit 1866 an der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder) und ist außerdem einer der Endpunkte der Bahnstrecke Angermünde–Bad Freienwalde die 1877 von der Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft (BStE) eröffnet wurde. Außerdem begann in Bad Freienwalde seit 1929 die Kleinbahn Freienwalde–Zehden, die in Hohenwutzen die Oder überquerte.

Die zuletzt eröffnete Kleinbahn war aber auch die erste Eisenbahnlinie, die eingestellt wurde. Nachdem bereits seit 1945 der Verkehr über die Oder wegen der Zerstörung der Oderbrücke unterbrochen wurde, ist seit dem offiziellen Stilllegungsdatum 1. März 1967 die Linie Geschichte. Der Verkehr wurde schon früher eingestellt.

Die Bahnlinie nach Angermünde hat es noch fast bis zur Jahrtausendwende geschafft und auf Ihr wurde 1997 die Strecke stillgelegt, auch hier wurde der Verkehr bereits früher eingestellt. Der Güterverkehr endete am 31. Dezember 1994 und der Personenverkehr zum Fahrplanwechsel am 28. Mai 1995.

Nachdem Bad Freienwalde nur noch ein Durchgangsbahnhof an einer eingleisigen Nebenbahn ist, wurden die Anlagen im Bahnhof stark vereinfacht und die hier verkehrenden Treibwagen stehen auf zwei hintereinander liegenden Bahnsteigen, die anderen Bahnsteiggleise 2 und 3 wurden zurück gebaut und nur das verbliebene Bahnsteigdach und der nicht demontierte Zugzielanzeiger erinnern daran, daß hier früher deutlich mehr los war.

alte Zugzielanzeiger
alte Zugzielanzeiger

Bahnhof Dębno

Dębno ist eine Stadt in der Wojewodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) mit ca. 14.000 Einwohnern und hat bereits seit 1882 Anschluß an das Eisenbahnnetz, da sich der Ort an der Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn befindet. Wikipedia schreibt zur Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn:

„Die Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn nimmt ihren Anfang im unteren Tal der Parsęta (Persante) im Osten der Woiwodschaft Westpommern, die sie südwestlich durchzieht, bis sie im äußersten Nordosten der Woiwodschaft Lebus an der Oder endet.

Auf ihrem 240 Kilometer langen Weg verbindet die Städte Połczyn-Zdrój (Bad Polzin), Drawsko Pomorskie (Dramburg), Kalisz Pomorski (Kallies), Choszczno (Arnswalde), Myślibórz (Soldin), Dębno (Neudamm), die alle im Gebiet der Pommerschen Seenplatte liegen, mit der Oderstadt Kostrzyn nad Odrą (Küstrin) an der heutigen polnisch-deutschen Staatsgrenze. Vor 1945 schuf diese Bahnlinie die Verbindung zwischen der Provinz Pommern und Ostbrandenburg.“

Auf dem Bahnhof ist trotzdem nicht mehr viel los, da von der Bahnstrecke nur noch ca. 20 Prozent betrieben werden und hier auch kein Personenverkehr stattfindet. Von Kostrzyn über Dębno fährt nur noch gelegentlich ein Güterzug bis nach Barnówko, ca. 5 km hinter Dębno.