Schlagwort: Dolnośląskie

Loks der Baureihe 741 in Zawidów

Im Bahnhof Zawidów im Grenzgebiet zu Tschechien treffe ich auf 4 Loks der Bahngesellschaft AWT (Advanced World Transport) der ČSD-Baureihe T 448.0, die inzwischen zur Baureihe 741 umgebaut wurden.

Bei AWT (Advanced World Transport) findet sich folgende Erklärung:

Die AWT-Gruppe, Mitglied der PKP CARGO-Gruppe, ist einer der bedeutendsten Anbieter von Eisenbahn-Gütertransporten in Europa.

Wikipedia weiter zu AWT aus:

In ihren Ursprüngen geht die Gesellschaft auf die Montanbahnen der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn (KFNB) und weiterer privater Kohlebahnen des Bergbaureviers Ostrava-Karviná zurück. Die einzelnen Bergbaugesellschaften wurden nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht und im Konzern Ostravsko-karvinské kamenouhelné doly (übersetzt: Ostrau-Karviner Steinkohlegruben) zusammengeschlossen (seit 1950: Ostravsko-karvinské doly – OKD). 1952 gründete OKD den Betrieb OKR Doprava, welcher den Betrieb der Montanbahnen und Kokerei-Anschlussbahnen übernahm. OKR-Doprava war zuerst ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen, erst schrittweise übernahm es von den Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) und den einzelnen Bergwerken auch den Bahnbetrieb.

1994 wurde der Betrieb in die Aktiengesellschaft OKD Doprava umbenannt und umstrukturiert. OKD Doprava ein Logistikdienstleister, welcher Transporte auf Schiene und Straße anbietet. 2008 kam es zur Übernahme der Güterverkehrssparte von Viamont, Viamont Cargo. Seit 2010 firmiert das Unternehmen unter dem heutigen Namen. AWT ist, gemessen am Transportvolumen, das zweitgrößte Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dem Netz der SŽDC.

Und zur ČSD-Baureihe T 448.0 (hier 741) schreibt die wikipedia:

Die Fahrzeuge der ČSD-Baureihe T 448.0 (ab 1988: Baureihe 740) sind Diesellokomotiven für den Rangier- und leichten Streckendienst auf Industriebahnen, die von ČKD in Prag entwickelt wurden. Die Lokomotiven wurden insbesondere für Industriebetriebe in der Tschechoslowakei und Polen gebaut.

Von 1973 bis 1989 wurde die Lokomotive in 13 Serien mit insgesamt 620 Stück gefertigt. Die Maschinen wurden für tschechoslowakische Industriebetriebe gefertigt. 160 Maschinen wurden außerdem als Baureihe T 448p nach Polen an Betriebe der Kohle-, Hütten- und Chemieindustrie geliefert. Während der langen Fertigungszeit gab es mehrere kleine konstruktive Änderungen.

Die Lokomotiven gelten als robuste und zuverlässige Maschinen und sind auch heute noch aus ihren angestammten Einsatzgebieten nicht wegzudenken. Gegenüber der ČSD-Baureihe T 466.2 haben sie den Vorteil der größeren Reibungsmasse und ebenfalls größerer erreichbarer Traktions- und Bremsleistung. Durch die fehlende Zugheizung und die um zwei Tonnen höhere Achslast ist ihr Einsatzgebiet aber auf Hauptbahnen beschränkt.

Viele der Lokomotiven sind heute als Leasingmaschinen bei privaten Eisenbahngesellschaften im Einsatz. Dabei sind auch Einsätze im Ausland möglich. Die Lokomotiven werden bevorzugt paarweise eingesetzt. Einige Lokomotiven wurden bisher zerlegt, einige grundlegend modernisiert – vom Einbau eines elektronischen Reglers bis hin zu einem Komplettumbau und Bezeichnung als Reihe 741.

wikipedia: ČSD-Baureihe T 448.0

Video: Bahnübergang in Bolesławiec

Bei diesem Video hätte es wohl gereicht, nur den Ton hochzuladen. Aber mit dem Bild wird die Situation vielleicht deutlicher. Bei meiner Fahrt durch Bolesławiec kam ich nördlich des Bahnhofs zu einem Bahnübergang, der 4 Fahrzeuge vor mir signalisierte, daß da ein Zug kommen könnte. Alle hielten an, ich sah meine Chance, vielleicht eine Rangierfahrt zu fotografieren und parkte in einem Seitenweg und wartete.

Aber es passierte nichts. Es kam kein Zug, dafür trötete das Signal munter vor sich hin. Andere Wartende schauten auf mich, der ich mit meiner Kamera lauerte, als ob ich ihnen igrnedwie weiterhelfen könnte. Aber ich konnte auch nur mit den Schultern zucken. Irgendwann fingen die ersten an, umzudrehen. Dann kamen andere „Mutige“ und fuhren vor, hielten kurz an, schauten rechts links und bretterten mit quietschenden Reifen einfach rüber.

Wie lange es genau dauerte, weiß ich nicht mehr. Aber irgendwann kam ein Auto von vorne und hielt an einem Schaltschrank vielleicht einhundert Meter entfernt. Zwei junge Männer stiegen aus, werkelten etwas und das Signal verstummte und der Verkehr rollte wieder.

Was war passiert? Keine Ahnung, am ehesten wohl eine Fehlfunktion. Ich sah zwar wenig später noch eine Rangierfahrt in Bolesławiec, aber ob die hier durch wollte?

DB Schenker Rail Polska S.A. 3E/1-004 in Węgliniec

Auf einem Nebengleis und etwas versteckt wartet die Lok 3E/1-004 von DB Schenker Rail Polska S.A. in Węgliniec. Bei der 3E/1 handelt es sich um eine E-Lok-Baureihe, die bei der PKP als ET21 bezeichnet wird und ab 1957 bis 1971 gebaut wurde. Die neue UIC-Nummer der Lok lautet: 3 140 031-8,ist aber wohl etwas verstümmelt.

Der Lebenslauf der Lok ist in der Eisenbahn Datenbank und Fotogalerie hier zu finden: PaFaWag 3E/1 #3E/1-004

Bahnhof Węgliniec

Der Bahnhof Węgliniec ist ein wichtiger Eisenbahnknoten in Südwestpolen, da hier die Strecke aus Görlitz auf eine Strecke der Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn traf. Auch die Bahnstrecke Węgliniec–(Horka)-Falkenberg/Elster hat hier ihren Anfangs- bzw. Endpunkt und von 1913 bis 1974 begann hier auch die Bahnstrecke Węgliniec–Czerwona Woda.

SA132-002 in der Mittagshitze und ein großer Sandhaufen

Auf meinem Weg nach Nordosten kam ich kurz vor Pieńsk an diesen Sandberg und fand, daß er ein ganz guter Hintergrund für den bald kommenden Triebwagen abgeben könnte und legte mich auf die Lauer.

Aber eigentlich wurde mir schon bald klar, daß das Ergebnis nicht so doll werden wird. Die Sonne erhitzte den Acker vor mir schon stark, so daß bei einer Teleaufnahme alles verschwimmen wird, für eine Weitwinkelaufnahme war die Landschaft trotz des Haufens etwas leer. Durch die Mittagszeit würden zudem die Farben etwas schwierig wiederzugeben sein. Die Aufnahmen machte ich trotzdem und hatte zwischendurch noch Spaß an der Fotoverfolgung eines Rehbocks (Bild 8946).

Bahnhof Zgorzelec

Bahnhof Zgorzelec

Zum Bahnhof Zgorzelec gibt es bei der wikipedia sogar einen eigenen Artikel, der folgendermaßen beginnt:

Der Bahnhof Zgorzelec ist ein Keilbahnhof der Stadt Zgorzelec im Westen der Woiwodschaft Niederschlesien. Der Bahnhof ist auch unter seinem ehemaligen Namen Moys b. Görlitz (ab 15. Mai 1933 Görlitz-Moys) bekannt. (Bahnhof Zgorzelec)

Bahnhof Węgliniec

An einem heißen Julitag steht die Frage nach einer Pause im Raum, als wir in der Nähe von Węgliniec unterwegs sind. Was liegt da näher, als sich irgendwo in Bahnhofnähe ein schattiges Plätzchen zu suchen und parallel dazu das weitläufige Areal des Bahnhof von Węgliniec zu untersuchen. Für Fotos sind die Bedingungen eher schlecht, für Erinnerungsbilder und als Merker zum wiederkommen aber mehr als ausreichend.

Auffällig war die große Anzahl an Loks vor allem der Baureihe ST43, die im BW herumstanden und wohl ihren letzten Tagen „entgegenfieberten“.

3E/1M-488 im Bahnhof Węgliniec

Im Bahnhof Węgliniec wartet Lok 3E/1M-488. Laut Eisenbahn Datenbank und Fotogalerie gehört die 3E/1M-488 der Bahngesellschaft Dolnośląskie Linie Autobusowe (DLA). Sie wurde aber auch an ITL Polska (ITL) und Przedsiębiorstwo Usług Kolejowych Kolprem vermietet.

Bei der PKP wurden die 3E/1 als ET21 bezeichnet.

Dampflok TKh 2942 in Węgliniec

Dampflok TKh 2942 steht mitten im Bahnhof Węgliniec.

Bei den Dampfloks Reihe TKh (TKh49 oder Ferrum 47) handelt es sich um eine von 1947 bis 1961 in Polen durch Fabryce Lokomotyw w Chrzanowie (Fablok) gebaute Baureihe. Es wurden zwar 477 Loks gebaut, diese kamen aber nie bei der PKP zum Einsatz sondern nur bei Werkbahnen und im Ausland (u.a. China, Rumänien, Ungarn).

Eine weitere interessante Seite zu der Lok ist: T3A (Ferrum 47, Ferrum 724)