Schlagwort: Empfangsgebäude

Bahnhof Gammertingen

Der Bahnhof von Gammertingen bildet den betrieblichen Mittelpunkt der Hohenzollerischen Landesbahn. Daher ist dort auch ein Triebwagenschuppen mit Werkstatt zu finden.

Zur Hohenzollerische Landesbahn schreibt die wikipedia:

Die Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL) ist neben AVG und SWEG die größte nicht-bundeseigene Eisenbahngesellschaft in Baden-Württemberg. Hier betreibt sie seit 1900 Personen- und Güterverkehr. Inzwischen hat sich das Tätigkeitsfeld der HzL auf weite Teile im Süden von Baden-Württemberg ausgedehnt.

Die HzL ist Mitglied im Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) und im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Eigentümer
Land Baden-Württemberg (72 %)
Landkreis Sigmaringen (14 %)
Zollernalbkreis (14 %)

(Hohenzollerische Landesbahn)

Bahnhof Freudenstadt

Freudenstadt ist eine Stadt mit ca. 23.000 Einwohnern jeweils ca. 60 Kilometer entfernt von Stuttgart und Karlsruhe. Der Ort befindet sich auf einem Hochplateau am Ostrand des Nordschwarzwalds und reicht bis auf eine Höhe von 968 m (Kniebis – Alexanderschanze). Freudenstadt ist auch Endpunkt (S31) bzw. Durchgangsbahnhof (S41) zweier S-Bahn-ähnlicher Linien des Netzes der Stadtbahn Karlsruhe. Die Verbindung nach Karlsruhe wird dabei über die Murgtalbahn hergestellt.

Bahnhof Bad Griesbach

Der Bahnhof Bad Griesbach ist der Endpunkt der Renchtalbahn und bietet ein nicht gerade einladendes Umfeld.

Zur Renchtalbahn schreibt die wikipedia:

Die Renchtalbahn ist eine 29,1 Kilometer lange Nebenbahnstrecke von Appenweier nach Bad Griesbach im Schwarzwald, die mit einer maximalen Steigung von 1:99 größtenteils dem Flusslauf der Rench im Schwarzwald folgt.

Den ersten Abschnitt zwischen Appenweier und Oppenau eröffnete am 1. Juni 1876 die Renchthal-Eisenbahn-Gesellschaft, die am 31. Mai 1909 von den Badischen Staatseisenbahnen übernommen wurde, welche von Anfang an den Betrieb geführt hatten. Die Deutsche Reichsbahn verlängerte die Bahn am 28. November 1926 bis Bad Peterstal und am 23. Mai 1933 bis Bad Griesbach.

Seit 1998 führt die Ortenau-S-Bahn GmbH (OSB), eine Tochter der Südwestdeutschen Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG), den öffentlichen Personennahverkehr durch, wofür vorher die Deutsche Bahn AG zuständig war. Die Züge beginnen in Offenburg und benutzen bis Appenweier die Gleise der Rheintalbahn. (Renchtalbahn)

Bahnhof Ottenhöfen im Schwarzwald

Ottenhöfen im Schwarzwald ist eine Gemeinde im Ortenaukreis mit gut 3.000 Einwohnern und anerkannter Luftkurort. Gleichzeitig ist der Ort Endpunkt der Achtertalbahn die am 1. September 1898 eröffnet wurde und heute von der SWEG (Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft – Eigentümer: Land Baden-Württemberg) bzw. der Ortenau-S-Bahn (einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der SWEG) betrieben wird.

Bahnhof Fürstenberg/Havel

Der Bahnhof Fürstenberg/Havel ist Haltebahnhof an der Hauptstrecke Berlin–Stralsund und Rostock (Preußische Nordbahn – oder Berliner Nordbahn). Der Regionalexpress der Linie RE 5 verkehrt hier im Stundentakt ganztägig von und nach Berlin. Die Fahrzeit wurde seit Eröffnung des neuen Hauptbahnhofes der Hauptstadt Berlin 2006 auf etwa eine Stunde verkürzt. (wikipedia)

Bahnhof Rawicz

Der Bahnhof von Rawicz befindet sich an der PKP Linie 271 (Linia kolejowa nr 271) Wrocław Główny – Poznań Główny bei Kilometer 63 von Wrocław Główny aus gezählt, die Gesamtlänge dieser Linie beträgt 164 Kilometer.

Rawicz (deutsch Rawitsch) ist eine Kreisstadt mit 21.200 Einwohnern und Hauptort der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde im Powiat Rawicki der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Zum Stadtgebiet gehört seit der Eingemeindung 1973 auch die bis dahin selbständige Stadt Sarnowa (deutsch Sarne). (wikipedia)

Bahnhof Kórnik

Bahnhof Kórnik

Kórnik ist eine ca. 7.000 Einwohner zählende Stadt östlich von Poznan, die im Jahr 1430 zur Stadt erhoben wurde. Seit dem 15. Jahrhundert residierten dort verschiedene Adelsfamilien, durch die Zweite Teilung Polens fiel Kórnik 1793 an Preußen. Die Eisenbahn erreichte Kórnik 1875 als die Posen-Kreuzburger Eisenbahn als Privatbahn eröffnet wurde.

Die Linie der Posen-Kreuzburger Eisenbahn kann heute unter der Bezeichnung Linia Kluczbork – Poznań Główny gefunden werden und trägt bei der PKP die Nr. 272 (Linia kolejowa nr 272).

Im deutschsprachigen Web waren Informationen schwer zu finden. Die älteste Quelle ist wohl:

Posen-Kreuzburger Eisenbahn (200,91 km), 1875 eröffnet und 1884 verstaatlichte Privatbahn in Preußen.
(aus: Brockhaus‘ Konversationslexikon
Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896
retro|bib – Seite aus Brockhaus Konversationslexikon: Posen-Kreuzburger Eisenbahn – Positionsgeschütze)

Bahnhof Kiszkowo

Bahnhof Kiszkowo

Bahnhof Kiszkowo befindet sich and der Bahnlinie von Gniezno Winiary nach Sława Wielkopolska (Linia kolejowa nr 377).

Die Bahnlinie wurde 1913 eröffnet und 1995 wurde der Personenverkehr, 2000 der Güterverkehr eingestellt (Linia Gniezno Winiary – Sława Wielkopolska). Seit 2007 (Linia kolejowa nr 377) wird die Strecke durch Operator Logistyczny Paliw Płynnych sp. z o.o. instand gesetzt. Inzwischen können wieder Züge bis Rejowiec fahren (gut 2 Kilometer von Sława Wielkopolska entfernt).

Bahnhof Sława Wielkopolska

Bahnhof Sława Wielkopolska

Der Bahnhof Sława Wielkopolska befindet sich an der eingleisigen Bahnlinie Poznan – Bydgoszcz (Linie 356 – Linia Poznań Wschód – Bydgoszcz Główna). Der nächste größere Ort Richtung Norden ist Wągrowiec.

Personenverkehr findet auf der Linie von Poznan über Wągrowiec bis nach Gołańcz statt. Eine weiterführende Verbindung scheitert wohl an der Wojwodschaftsgrenze. Die Strecke soll aber noch im Güterverkehr nch genutzt werden.

In Sława Wielkopolska zweigt eine Linie nach Gniezno. Diese wird aber nur noch für Güterverkehr und dies auch nur selten genutzt. Zudem schienen die Züge nicht mehr durchgehend zu fahren. Östlich von Sława befindet sich ein Industriebetrieb, von dem die Gleise nach Osten benutzt, nach Sława aber unbenutzt / zugewachsen wirkten.

Bahnhof Oborniki Wielkopolskie

Bahnhof Oborniki Wielkopolskie

Ein Paar Eindrücke vom Bahnhof Oborniki Wielkopolskie. Oborniki ist eine Stadt mit ca. 18.000 Einwohnern. Sie liegt an der Bahnlinie Poznan – Kołobrzeg. Richtung Poznan ist die Strecke 2-gleisig, nach Norden eingleisig. Neben dem Bahnhof gibt es in Oborniki noch einen Haltepunkt näher zum Stadtzentrum (Oborniki Wlkp.Miasto).

Bahnhof Bąblin

Die polnische Bahnlinie Nr 381 (Linia kolejowa nr 381) führt von Wronki nach Oborniki Wielkopolskie. Zugverkehr findet hier nicht mehr statt. Vor Oborniki wurde auf der Trasse ein Radweg gebaut. In Bąblin ist dieses schöne Bahnhofsgebäude erhalten, welches jetzt privat genutzt wird.

Die Linie 381 wurde 1910 eröffnet und schrittweise ab 1991 stillgelegt (historia i parametry)

Westlich von Bąblin führt die Linie mit einer beeindruckenden Brücke über die Warthe. Bilder der Brücke sind hier Linia Oborniki Wielkopolskie – Wronki und hier trasawroniecka.pl zu sehen.

Bahnhof Sieraków Wielkopolski

Bahnhof Sieraków Wielkopolski

Ein Paar Eindrücke vom Bahnhof Sieraków Wielkopolski:

Sieraków Wielkopolski liegt an der Bahnlinie von Międzychód nach Szamotuły (deutsch Samter) (an der Bahnlinie Poznan–Szczecin). Von Międzychód bis Sieraków soll noch Güterverkehr stattfinden, östlich davon gibt es keinen Verkehr mehr. Aber auch die Gleise in Sieraków wirken so, als wäre lange kein Zug mehr hier gewesen.

Bahnhof Międzychód

Bahnhof Międzychód

Blick auf den Bahnhof von Międzychód (deutsch Birnbaum)

östliche Einfahrtsgleise – von Międzychód führten früher 3 durchgehende Strecken noch Osten und Süden:

1. nach Szamotuły (deutsch Samter) (an der Bahnlinie Poznan–Szczecin) über Sieraków Wielkopolski – heute noch befahrbar bis Sieraków Wielkopolski im Güterverkehr

2. nach Rokietnica (an der Bahnlinie Poznan–Szczecin) – kein Verkehr (auf der Karte von Kolejowa Mapa Polski als nicht passierbar gekennzeichnet)

3. nach Zbąszyń (an der Bahnlinie Berlin–Posen–Warschau–Moskau), hier soll bis Łowyń noch Güterverkehr stattfinden / möglich sein

zum Abschluß noch ein Blick aufs Empfangsgebäude

Bahnhof Golzow (Barnim)

Bahnhof Golzow (Barnim)

Ein Paar Aufnahmen vom Bahnhof Golzow an der Bahnlinie von Eberswalde über Britz, Joachimsthal nach Templin bzw. Fürstenberg.

Nachdem in den letzten Wochen laut über die Einstellung bzw. Ausdünnung von Nebenbahnlinien in Brandenburg berichtet wurde (nachzulesen u.a. hier: Streichkonzept Regionalbahnen Nord- und Ostbrandenburg / OE 63 gerettet? / Diskussion um Abbestellung von Leistungen in Ost- und Nordbrandenburg) entstand bei mir die Idee, dem Bahnhof Golzow, der sich zwischen Britz und Joachimsthal befindet, einen Besuch abzustatten.

Golzow ist ein ehemals selbständiges Dorf, heute Ortsteil von Chorin im Oberbarnim.