Schlagwort: Empfangsgebäude

Bahnhof Sława Wielkopolska

Der Bahnhof Sława Wielkopolska befindet sich an der eingleisigen Bahnlinie Poznan – Bydgoszcz (Linie 356 – Linia Poznań Wschód – Bydgoszcz Główna). Der nächste größere Ort Richtung Norden ist Wągrowiec.

Personenverkehr findet auf der Linie von Poznan über Wągrowiec bis nach Gołańcz statt. Eine weiterführende Verbindung scheitert wohl an der Wojwodschaftsgrenze. Die Strecke soll aber noch im Güterverkehr nch genutzt werden.

In Sława Wielkopolska zweigt eine Linie nach Gniezno. Diese wird aber nur noch für Güterverkehr und dies auch nur selten genutzt. Zudem schienen die Züge nicht mehr durchgehend zu fahren. Östlich von Sława befindet sich ein Industriebetrieb, von dem die Gleise nach Osten benutzt, nach Sława aber unbenutzt / zugewachsen wirkten.

Bahnhof Oborniki Wielkopolskie

Ein Paar Eindrücke vom Bahnhof Oborniki Wielkopolskie. Oborniki ist eine Stadt mit ca. 18.000 Einwohnern. Sie liegt an der Bahnlinie Poznan – Kołobrzeg. Richtung Poznan ist die Strecke 2-gleisig, nach Norden eingleisig. Neben dem Bahnhof gibt es in Oborniki noch einen Haltepunkt näher zum Stadtzentrum (Oborniki Wlkp.Miasto).

Bahnhof Bąblin

Die polnische Bahnlinie Nr 381 (Linia kolejowa nr 381) führt von Wronki nach Oborniki Wielkopolskie. Zugverkehr findet hier nicht mehr statt. Vor Oborniki wurde auf der Trasse ein Radweg gebaut. In Bąblin ist dieses schöne Bahnhofsgebäude erhalten, welches jetzt privat genutzt wird.

Die Linie 381 wurde 1910 eröffnet und schrittweise ab 1991 stillgelegt (historia i parametry)

Westlich von Bąblin führt die Linie mit einer beeindruckenden Brücke über die Warthe. Bilder der Brücke sind hier Linia Oborniki Wielkopolskie – Wronki und hier trasawroniecka.pl zu sehen.

Bahnhof Sieraków Wielkopolski

Ein Paar Eindrücke vom Bahnhof Sieraków Wielkopolski:

Sieraków Wielkopolski liegt an der Bahnlinie von Międzychód nach Szamotuły (deutsch Samter) (an der Bahnlinie Poznan–Szczecin). Von Międzychód bis Sieraków soll noch Güterverkehr stattfinden, östlich davon gibt es keinen Verkehr mehr. Aber auch die Gleise in Sieraków wirken so, als wäre lange kein Zug mehr hier gewesen.

Bahnhof Międzychód

Blick auf den Bahnhof von Międzychód (deutsch Birnbaum) / Międzychód (stacja kolejowa)

östliche Einfahrtsgleise – von Międzychód führten früher 3 durchgehende Strecken nach Osten und Süden:

1. nach Szamotuły (deutsch Samter) (an der Bahnlinie Poznan–Szczecin) über Sieraków Wielkopolski – heute noch befahrbar bis Sieraków Wielkopolski im Güterverkehr – Linia kolejowa nr 368 Szamotuły – Międzychód

2. nach Rokietnica (an der Bahnlinie Poznan–Szczecin) – kein Verkehr (auf der Karte von Kolejowa Mapa Polski als nicht passierbar gekennzeichnet) – Linia kolejowa nr 363 – Rokietnica – Skwierzyna

3. nach Zbąszyń (an der Bahnlinie Berlin–Posen–Warschau–Moskau), hier soll bis Łowyń noch Güterverkehr stattfinden / möglich sein – Linia kolejowa nr 373 – Międzychód – Zbąszyń

zum Abschluß noch ein Blick aufs Empfangsgebäude

Bahnhof Golzow (Barnim)

Ein Paar Aufnahmen vom Bahnhof Golzow an der Bahnlinie von Eberswalde über Britz, Joachimsthal nach Templin bzw. Fürstenberg.

Nachdem in den letzten Wochen laut über die Einstellung bzw. Ausdünnung von Nebenbahnlinien in Brandenburg berichtet wurde (nachzulesen u.a. hier: Streichkonzept Regionalbahnen Nord- und Ostbrandenburg / OE 63 gerettet? / Diskussion um Abbestellung von Leistungen in Ost- und Nordbrandenburg) entstand bei mir die Idee, dem Bahnhof Golzow, der sich zwischen Britz und Joachimsthal befindet, einen Besuch abzustatten.

Golzow ist ein ehemals selbständiges Dorf, heute Ortsteil von Chorin im Oberbarnim.

Eindrücke vom Bahnhof Pritzerbe

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Pritzerbe an der Havel ist der einzige Begegnungsbahnhof zwischen Rathenow und Brandenburg. Hier treffen jede Stunde die Triebwagen der ODEG aufeinander. Der Bahnhof von Pritzerbe ist auch ein typisches Beispiel dafür, die sich die DB AG die Modernisierung von alten Bahnhöfen vorstellt. Das alte Empfangsgebäude wird ignoriert und statt dessen werden moderne Betonzweckobkjekte platziert.

Bhf. Jedlina Górna

Bhf. Jedlina Górna

Der Bahnhof Jedlina Górna liegt an der Bahnstrecke Wałbrzych–Kłodzko, die 1879/80 gebaut wurde. Die Bahnlinie ist die Verlängerung der Schlesischen Gebirgsbahn.

Jedlina Górna liegt von Wałbrzych kommend direkt hinter dem 1909 bis 1911 erbauten zweiten Tunnel unter dem Tunnel unter dem Mały Wołowiec (Tunel pod Małym Wołowcem). Mit 1601m Länge ist er der längste Tunnel Polens. Die maximale Überdeckung des Tunnels beträgt ca. 180 m. Der jetzt benutzte Tunnel ist die zweite Tunnelröhre, die erste wurde im Rahmen des Baus der Bahnlinie von 1876 bis 1879 gebaut, wird heute aber nicht mehr benutzt.

Der Bahnhof Jedlina Górna hieß früher Steingrund. Bilder aus den ersten Jahren der Bahn sind im Netz an einigen Stellen zu finden, u.a. hier: Przystanek osobowy (p.o.) PKP Jedlina Górna (dawny) – Steingrund, Kamieńsk Wałbrzyski (do 1947 r.)

Im Bahnhof Leszno

Als kreifreie Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern ist Leszno auch ein bedeutender Bahnknoten. In der polnischen wikipedia ist dem Bahnhof von Leszno sogar ein eigener Artikel gewidmet: Leszno (stacja kolejowa) aus dem neben geschichtlichen Details auch hervorgeht, zu welchen Orten Züge von Leszno aus fahren. Demzufolge ist hier auch ein ständiges Kommen und Gehen.

Grodzisk Wielkopolski

Rund um Grodzisk Wielkopolski / Grodzisk Wielkopolski (stacja kolejowa) wird gerade mit EU-Mitteln an den Strecken gebaut. Zugverkehr konnte ich dahe nicht beobachten.

In Grodzisk Wielkopolski kommen die Bahnlinien 357: Sulechów – Luboń koło Poznania und 376: Kościan – Opalenica zusammen.

Bahnhof Skwierzyna

Die Bahn erreichte Skwierzyna im Jahr 1910 als die Bahnlinie Landsberg–Birnbaum (heute Gorzów Wielkopolski – Międzychód) gebaut wurde.

Interessant an Skwierzyna sind auch die vielen Schreibweisen des Namen im Laufe der Jahrunderte, wikipedia sagt dazu:

Der polnische Name der Stadt wird in folgenden Formen genannt: Squeryn, Skwerin, Skwierzim, Zwerin 1312, Nowa Squerin 1313, Zweryn 1315, Swyryn 1390, Skwirzyna 1458, Skwyrzyna 1493[3]. 1889 treten noch die Schreibweisen Skwirzyna, Skwierzyna und Skwierzna auf.[4] Der deutsche Name lautet Schwerin an der Warthe.

Bahnhof Groß Schönebeck

Die Gemeinde Schorfheide, zu der auch der Ortsteil Groß Schönebeck gehört, hat vor kurzem mit der aufwändigen Sanierung des Bahnhofs begonnen. Der Bahnhof ist Endpunkt der Heidekrautbahn und wird alle zwei Stunden von der Niederbarnimer Eisenbahn angefahren. Früher gab es hier auch die Möglichkeit des Güterumschlags. In Zukunft soll die Naturwacht hier ihren Sitz haben.