Die EGP macht jetzt das, was die PEG einmal in Nordwestbrandenburg in der Prignitz begonnen hatte. Die Güter der Prignitz in alle Welt verschiffen (verfrachten). Heute treffe ich durch Zufall die EGP 221 136-5 in Perleberg und finde auf dem Weg nach Wittenberge auch noch einen geeigneten Standpunkt.
Der Blick von der Eisenbahnbrücke in Eberswalde zeigt den VT 007 der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) wie er auf die Abfahrt Richtung Wriezen wartet. Es ist ein klarer Septembermorgen und Eberswalde ist schon lange erwacht:
Heute wartet MEG 304 – 218 390-3 (9280 1 218 390-3 D-MEG) – mit ihrem Güterzug in Eberswalde während Korrosionsschutz an der Signalbrücke durchgeführt wird.
213 339 Rennsteigbahn Lok „Diana“ – 9280 1 213 339-5 D-RSBG – mit einem Güterzug in Templin, auch hier wurden die Farben mit dem Olympusdramatikfilter bei einigen etwas verändert.
Die 298 310-4 folgt der 155 229-8 im Abstand von knapp 10 Minuten. Hier ist sie am ehemaligen Bahnübergang von Spechthausen Richtung Brandenburgisches Viertel/Spechthausener Straße zu sehen.
Eberswalde ist unter Eisenbahnaspekten eigentlich immer eine Reise wert, es gibt kaum Tage, an denen nichts zu sehen ist. Heute war es eine V60D der WFL, die im Bahnhof herumstand. Im Hintergrund ist eine der V100DR jetzt BR298 der DB AG (hier 298 327-8) zu sehen, die z.B. zur Bedienung der Anschlüsse der Eberswalder Industriebahn vorgehalten wird. Bei der WFL konnte ich die Nummer nicht erkennen, aber zumindest war sie zweistellig.
Der Doppelstocktriebwagen VT670.3 der EGP fährt aus Richtung Meyenburg kommend in den Bahnhof Brügge (Prignitz) ein.
Der Triebwagen ist einer von 6 im Auftrag der DB gebauten Doppelstocktriebwagen, die leider nie in Serie gingen: DB-Baureihe 670.
Wikipedia schreibt dazu:
Das Fahrzeuggestell wurde in Stahlleichtbauweise erstellt; aufgeklebte, verzinkte Bleche bilden die Außenhaut. Die Fahrzeugköpfe sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Beidseitig gibt es eine Schwenkschiebetür, im Inneren verbinden zwei Wendeltreppen die beiden Ebenen.
Ein erster Prototyp, auch „Demonstrator“ genannt, wurde der Öffentlichkeit im Herbst 1994 und bei der Messe Innotrans im Oktober 1996 in Berlin vorgestellt. Der „Demonstrator“ war komplett in Rot lackiert, trug die Betriebsnummer 670 000 und wurde, im Gegensatz zu den sechs Serienfahrzeugen, nie für den Personenverkehr zugelassen.
Gebaut wurden sechs weitere Wagen, die ab 1996 vor allem in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz zum Einsatz kamen. Im Betrieb traten ständig Probleme mit der Klimaanlage und der Motorkühlung auf, zudem machten sich die fehlenden Toiletten negativ bemerkbar.
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Die Fahrzeuge der Deutschen Bahn wurden größtenteils im Jahre 2001 dem Hersteller zurückgegeben, seit dem Jahre 1998 war dies Bombardier Transportation. Dieser arbeitete die Fahrzeuge auf und verkaufte sie weiter.
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Die Prignitzer Eisenbahn GmbH besaß die übrigen drei Fahrzeuge 670 001, 670 003 und 670 004. Die Fahrzeuge 670 003 und 670 004 wechselten später zur Eisenbahngesellschaft Potsdam und sind seit 2009 erneut auf Strecken in der Prignitz im Einsatz.