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VT670.3 der EGP in Brügge (Prignitz)

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Der Doppelstocktriebwagen VT670.3 der EGP fährt aus Richtung Meyenburg kommend in den Bahnhof Brügge (Prignitz) ein.

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Der Triebwagen ist einer von 6 im Auftrag der DB gebauten Doppelstocktriebwagen, die leider nie in Serie gingen: DB-Baureihe 670.

Wikipedia schreibt dazu:


Das Fahrzeuggestell wurde in Stahlleichtbauweise erstellt; aufgeklebte, verzinkte Bleche bilden die Außenhaut. Die Fahrzeugköpfe sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Beidseitig gibt es eine Schwenkschiebetür, im Inneren verbinden zwei Wendeltreppen die beiden Ebenen.

Ein erster Prototyp, auch „Demonstrator“ genannt, wurde der Öffentlichkeit im Herbst 1994 und bei der Messe Innotrans im Oktober 1996 in Berlin vorgestellt. Der „Demonstrator“ war komplett in Rot lackiert, trug die Betriebsnummer 670 000 und wurde, im Gegensatz zu den sechs Serienfahrzeugen, nie für den Personenverkehr zugelassen.

Gebaut wurden sechs weitere Wagen, die ab 1996 vor allem in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz zum Einsatz kamen. Im Betrieb traten ständig Probleme mit der Klimaanlage und der Motorkühlung auf, zudem machten sich die fehlenden Toiletten negativ bemerkbar.

Die Fahrzeuge der Deutschen Bahn wurden größtenteils im Jahre 2001 dem Hersteller zurückgegeben, seit dem Jahre 1998 war dies Bombardier Transportation. Dieser arbeitete die Fahrzeuge auf und verkaufte sie weiter.

Die Prignitzer Eisenbahn GmbH besaß die übrigen drei Fahrzeuge 670 001, 670 003 und 670 004. Die Fahrzeuge 670 003 und 670 004 wechselten später zur Eisenbahngesellschaft Potsdam und sind seit 2009 erneut auf Strecken in der Prignitz im Einsatz.

Waldwegezerstörungswerk

Bei Bildern wie diesem frage ich mich, warum das Fahren mit einem PKW bzw. Fuhrwerk im Wald normalerweise verboten wird. Vielleicht ja nur, damit niemand sieht, wie Wege durch (oder in diesem Falle zur) Holzabfuhr zerstört werden, um dann aufwendig als Schotterpfad wieder hergerichtet zu werden.

Als ich vor 3 oder 4 Wochen hier (südlich des Samithsees) entlang fuhr, war die Welt noch in Ordnung – es war ein gut festgefahrener sandiger Waldweg, den ich unter den Reifen hatte. Aber für einen 40-Tonner reicht so etwas natürlich nicht.

Auf einem anderen Waldweg, etwas weiter südlich sah ich heute morgen eine 40-Tonner-Mulde, die wohl für die Befestigung dieses Weges eine Fuhre Schotter oder Recycling-Material in den Wald gebracht hat. Moderne Forstwirtschaft nennt man so etwas dann wohl offiziell.

Eisbruchreport

Die schon lange anhaltende Frostperiode mit immer wieder sehr kalten Nächten (gestern zu heute in Teilen des Barnim weit unter -20°C) läßt auch das letzte Gewässer langsam aber stetig zufrieren und so ist inzwischen auch der Finowkanal fast auf seiner gesamten Länge zugefroren.


Finowkanal unterhalb von Schleuse / Wehr Heegermühle

Was beim Finowkanal aber weiter niemanden stört, behindert auf anderen Gewässern den Verkehr oder stellt sogar eine Gefahr dar. Der rbb berichtet daher unter der Überschrift ‚Eisbrecher halten Berliner Wasserwege frei‚ über die Probleme beim Eisaufbruch in Berlin, wo vor allem die Strecke zwischen Königs Wusterhausen und dem Kraftwerk Klingenberg frei gehalten werden muß.

BerlinOnline (bzw. ddp) nimmt sich dagegen die Oder zum Thema: Deutscher Teil der Oder weitgehend zugefroren und berichtet darüber, daß der deutsche Teil der Oder bald komplett mit Eis bedeckt sein wird und läßt den Leiter des WSA Eberswalde vor den Gefahren, die zur Zeit vom Odereis ausgehen, warnen.

Bahnhof Weichensdorf

Der Bahnhof Weichensdorf [Friedland (Niederlausitz)] befindet sich an der Bahnstrecke Cottbus–Frankfurt (Oder). Auf der Strecke fand vom 31. Dezember 1876 bis zum 1. Juni 1996 durchgängiger Verkehr statt. Anschließend erfolgte die stückweise Stillegung. Heute gibt es nur noch auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Grunow und Frankfurt (Oder) regelmäßige Nutzung durch Züge der ODEG, die auf der Linie Berlin-Lichtenberg–Beeskow–Frankfurt (Oder) unterwegs sind.