Ein Pirat am Kap Arkona

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Einen etwas traurigen Anblick bietet dieser Rumpf eines Piraten am Kap Arkona auf Rügen:

Da fliegt was

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Da fliegt was auf dem Werbellinsee, eine Motte gesehen auf dem Werbellinsee.

Abgesoffen

Früher ein normaler Anblick, heute aber schon ungewöhnlich. Ein Pirat ist, kurz nachdem er zu Wasser gelassen wurde, so weit abgesackt, daß er nur noch durch die Anbinder und den Restauftrieb des Holzes an der Wasseroberfläche gehalten wird. Mit eingebautem Stahlschwert wäre er komplett unter Wasser.

Alte Segelschiffe sind aus einzelnen Holzplanken gebaut, die sich im Winter, wenn das Schiff auf dem Trockenen liegt, zusammenziehen und so das Schiff komplett leck machen. Erst nachdem es eine Zeit lang im Wasser gelegen hat und alles gequollen ist, schwimmt das Schiff wieder.

Heute, wo bei den üblichen Kunststoff- oder Stahlrümpfen niemand mehr über Undichtigkeiten nachdenkt, kann es sogar eingefleischten Holzbootfahrern passieren, daß sie vom im Frühjahr eindringenden Wasser überrascht werden. Besonders wenn das Frühjahr so trocken ist wie in diesem Jahr.

Endlich geht es los

Der Finowkanal ist seit knapp einer Woche wieder durchgängig befahrbar. Entgegen der ursprünglichen Ankündigungen konnte der Termin der feierlichen Eröffnung zum Beginn der Saison nicht gehalten werden. Da aber der Probebetrieb erfolgreich verlief, werden auch schon Schiffe geschleust.

Auf dem Bild sehen wir Segler in der Schleuse Leesenbrück (Ortslage Marienwerder)

Kieler Woche 2003

ein Bild – J-Klasse Yacht in der Kieler Förde, 28.06.2003 – [c] teamdochnoch.de