
Blick von der Brücke der B269 über die Saar auf Schleuse und Wehr Lisdorf und das Kraftwerk von Ensdorf.

Bei einer Radtour am Morgen komme ich gerade richtig auf die Brücke am Bahnhof Bous, als RB71 (RB 12553) nach Homburg (Saar) Hbf den Bahnhof Bous verläßt. Es handelt sich dabei um eine Doppeltraktion aus Alstom Coradia Continental. Der Schatten der jetzt schon starken Sommersonne macht das Motiv etwas schwierig.

Auf einer Radtour konnte ich nur einen kurzen Blick auf das Wasserkraftwerk in Retournac am Oberlauf der Loire werfen.
Im Netz fand ich eine Seite mit spärlichen Informationen zum Wasserkraftwerk:
Dieses Wasserkraftwerk ist das von Paul Laurent. Es befindet sich am Ende des Campingplatzes Retournac an der Loire. Dieses Niedrigfallkraftwerk hat eine Leistung von 300 kW.
Un toit photovoltaïque et deux centrales hydroélectriques à visiter vendredi et samedi – La Commère 43 (maschinell übersetzt)

Im Urlaub lasse ich manchmal Öffi nebenher laufen, um den Bahnverkehr auf nahegelegenen Stationen beobachten zu können. Heute paßte es in Oberau, wo ich die RB6 (RB 59458) nach München Hauptbahnhof erwischte. Zu meinem Erstaunen fuhr der Zug als Sandwich, vorne zog 111 022-0 und hinten schob 111 023-8. Für die Statistiker: Hinter der Zuglok hing ein Steuerwagen DBpbzfa 766 – 50 80 86-81041-5. Oberau liegt an der Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen.


Auf unserer Reise durch das Voigtland kommen wir auch an der Talsperre Dröda vorbei, die sich nicht weit von der Grenze zu Bayern befindet.

Wikipedia schreibt zu dem Bauwerk:
Die Staumauer der Talsperre Dröda ist eine 52,5 m hohe Gewichtsstaumauer aus Beton. Die Talsperre wurde von 1964 bis 1971 bei Dröda, einem Ortsteil der Gemeinde Weischlitz, westlich von Oelsnitz (Vogtland) errichtet. Beim Bau der Talsperre wurden die Dörfer Ramoldsreuth und Dechengrün vollständig abgebrochen, welche ebenso wie die Talsperre im 5-km-Sperrgebiet der damaligen innerdeutschen Grenze lagen.
Die genauen Betriebsdaten sind:
Grundsteinlegung: 4. August 1967,
Einstaubeginn: 2. Oktober 1969,
Inbetriebnahme und offizielle Übergabe: 6. Oktober 1971.
Die Talsperre hat eine Kleinwasserkraftanlage, zwei Vorsperren (Bobenneukirchen, Ramoldsreuth) und neun Vorbecken. Gestaut werden der Feilebach und dessen Nebenfluss Schafbach, weshalb die Talsperre zwei Arme besitzt.
Talsperre Dröda
Der Feilebach ist ein Nebenfluss der Weißen Elster.
An der Schautafel vor Ort konnten weitere interessante Details zur Talsperre gelesen werden:
Eine Begehung der Krone und des davor gelegenen Geländes ist nicht möglich, weshalb ein Blick über den Zaun genügen muß.

Nicht einmal 2 Minuten, nachdem der letzte Wagon des Güterzuges mit 233 233-6 den Bahnübergang mit der B2 / L200 verlassen hat, kommt schon der RE3 aus Stralsund nach Bernau (RE 91 439). Der Steuerwagen trägt den Namen Caspar David Friedrich und die NVR-Nummer D-DB 50 80 86-81 010-0. Am Ende schiebt 112 117-7.
Die Bahn erstaunt mich, mit diesen kurzen Abständen. Vor allem, da in den knapp 30 Minuten vorher nix passiert war und auch nach dem RE3 längere Zeit kein Zug kommen wird.

Es war klar, dass die 233 233-6 irgendwann nach Norden aufbrechen wird, aber der Zeitpunkt war unklar. Ich vermutete aber, dass zumindest der südwärts fahrende RE3 abgewartet werden würde. Die bis dahin verbleibende Zeit nutzte ich für einige Bilder vom Bahnhof Chorin.
Beim Bahnhof Chorin muß ich eigentlich vom ehemaligen Bahnhof sprechen, denn seit 1995 halten keine Züge mehr hier.
wikipedia schreibt dazu:
Der alte Bahnhof Chorin wurde 1856 eröffnet und liegt deutlich nördlich des Ortes. Seit 1995 halten keine Reisezüge mehr dort. Dem Personenverkehr dient weiterhin der am westlichen Ortsrand gelegene Haltepunkt Chorin (ehemals Chorin-Kloster), der 1902 eröffnet wurde.
Chorin – wikipedia