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Jugendtouristenhotel am Werbllinsee

Eigentlich wollte die Kristensen-Group auf dem Gelände des ehemaligen Jugendtouristenhotels am Werbellinsee ein größeres Feriendorf mit uniformen Ferienhäusern bauen. Aber nachdem der Baustart immer wieder einmal verschoben wurde, ist immer noch nichts passiert und der Vertrieb ist jetzt auf eine regionale Immobilien-Maklerin übergegangen.

Das Gelände ruht derweil einen geruhsamen Schlaf und wächst langsam zu:

Jugendtouristenhotel

Das ehemalige Jugendtouristenhotel am Westufer des Nordendes des Werbellinsees bietet schon lange keinen sehr gepflegten Eindruck mehr und gammelt seit kurz nach der Wende vor sich hin. Versuche eine neue Nutzung nach der Wende anzuschieben, scheiterten leider.

Aus der Sicht Vieler stellt dieser langsam zuwachsende Gebäudekomplex sicher nur noch einen Schandfleck dar und sollte schnellstmöglich verschwinden. Ersetzt werden soll das Jugendtouristenhotel durch eine Reihe uniformer Schwedenhäuser, die den einen als Investitionsobjekt dienen und die die anderen an den See locken sollen.

Aber macht es wirklich Sinn, eine weitere Schwedenhaussiedlung außerhalb Schwedens zu bauen? Die Ergebnisse vom Scharmützelsee sagen eher: nein.

Abgesoffen

Früher ein normaler Anblick, heute aber schon ungewöhnlich. Ein Pirat ist, kurz nachdem er zu Wasser gelassen wurde, so weit abgesackt, daß er nur noch durch die Anbinder und den Restauftrieb des Holzes an der Wasseroberfläche gehalten wird. Mit eingebautem Stahlschwert wäre er komplett unter Wasser.

Alte Segelschiffe sind aus einzelnen Holzplanken gebaut, die sich im Winter, wenn das Schiff auf dem Trockenen liegt, zusammenziehen und so das Schiff komplett leck machen. Erst nachdem es eine Zeit lang im Wasser gelegen hat und alles gequollen ist, schwimmt das Schiff wieder.

Heute, wo bei den üblichen Kunststoff- oder Stahlrümpfen niemand mehr über Undichtigkeiten nachdenkt, kann es sogar eingefleischten Holzbootfahrern passieren, daß sie vom im Frühjahr eindringenden Wasser überrascht werden. Besonders wenn das Frühjahr so trocken ist wie in diesem Jahr.

Der schönste See der Welt weiter erstarrt

Auf meiner gestrigen Tour bin ich endlich wieder einmal an den Werbellinsee gekommen, auch um zu kontrollieren, wie weit das Eis inzwischen zurück gegangen ist. Der See an sich ist auch frei und Segeln wäre möglich, wenn nicht die Wildauer Bucht und auch die Kanaleinfahrt noch immer von einer dicken, wenn auch mürben Eisschicht bedeckt wäre.

Was uns fehlt ist etwas Ostwind und nicht immer wieder einmal Nachtfrost!

Bahnhof Werbellinsee

Bahnhof Werbellinsee (heute Bahnhof Joachimsthal Kaiserbahnhof) hat eine interessante und wechselvolle Geschichte. Der Name des Bahnhofs wurde 1998 geändert.

Das genaue Aufnahmedatum des Bildes konnte ich im Nachhinein nicht mehr feststellen, das Bild wurde vermutlich im Sommer 1997 aufgenommen.