Autor: kirdneh

Waldwegezerstörungswerk

Bei Bildern wie diesem frage ich mich, warum das Fahren mit einem PKW bzw. Fuhrwerk im Wald normalerweise verboten wird. Vielleicht ja nur, damit niemand sieht, wie Wege durch (oder in diesem Falle zur) Holzabfuhr zerstört werden, um dann aufwendig als Schotterpfad wieder hergerichtet zu werden.

Als ich vor 3 oder 4 Wochen hier (südlich des Samithsees) entlang fuhr, war die Welt noch in Ordnung – es war ein gut festgefahrener sandiger Waldweg, den ich unter den Reifen hatte. Aber für einen 40-Tonner reicht so etwas natürlich nicht.

Auf einem anderen Waldweg, etwas weiter südlich sah ich heute morgen eine 40-Tonner-Mulde, die wohl für die Befestigung dieses Weges eine Fuhre Schotter oder Recycling-Material in den Wald gebracht hat. Moderne Forstwirtschaft nennt man so etwas dann wohl offiziell.

Abriß der Steinfurther Brücke

Mit dem Rückbau / Abriß der Steinfurther Brücke geht der Neubau der direkten Verbindung zwischen Finowfurt und Lichterfelde in seine entscheidende Phase.

Der Abriß der 2. Behelfsbrücke schafft Platz für das Einschwimmen der neuen vorgefertigten Brücke über den Oder-Havel-Kanal. In Zukunft wird es auch an diesem Kanalübergang keine Verkehrsbeschränkungen mehr geben.

Aufbau der Kräne

An der Baustelle des Schiffshebewerkes Niederfinow Nord geht es langsam in die nächste Bauphase. Die Baugrube ist zwar noch nicht gelenzt, an ihrem Rand werden aber schon die vier Baukräne errichtet und im Bereich der Baustelle wurden einige Wege asphaltiert.

Baustelle des neuen Schiffshebewerkes Niederfinow, drei Kräne sind bereits komplett, am vierten wird gerade nicht gearbeitet.

ans Niederoderbruch

Nachdem ich gestern mit einem Kollegen zuerst nach Niederfinow und von da mit starkem Rückenwind ins Große b gelullert war, wollte ich heute noch einmal an den Rand des Barnimplateaus radeln und den Blick hinab ins Niederoderbruch und auf das Schiffshebewerk genießen:

Wer die Region kennt, wird den Blick auf Struwenberg, Niederfinow und das Schiffshebewerk wiedererkennen.

Gestern und heute scheinen die ersten wirklich sonnigen Tage in diesem Jahr zu sein. Nur kleine Wolken ziehen über den Himmel und die Erinnerung an den zu feuchten und zu kalten Mai ist fast vergessen.

Winterruhe

Oder-Havel-Kanal und Binnenhafen Eberswalde

Nach Informationen des WSA Eberswalde (Eisbekämpfung auf der Oder endet mit Paukenschlag) wurde der Eisaufbruch auf der Oder beendet. Auf den Kanälen läuft er dagegen erst jetzt so richtig an. Die Eisbrecher sind auf dem Oder-Havel-Kanal zwar schon bis zur Dusterwinkelbrücke vorgedrungen, haben die gesamte Kanalbreite aber erst bis zur Kurve zwischen dem ABZ Finowfurt (Steinfurther Brücke) und der Clara-Zetkin-Siedlung aufgebrochen.

Tauwettervorhersage

Der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage immer wieder Temperaturen über 0°C am Tage und nur wenig darunter in der Nacht an und so wird es in den Ortschaften wohl schon bald mit der weißen Pracht vorbei sein. Übrig wird eine grauschwarzdreckige Masse bleiben, die je nach Temperatur fest oder matschig ist.


Bahnhofsvorplatz am Bahnhof Eberswalde, aufgenommen heute

Eis wächst nach unten

Heute war ich etwas entlang des Finowkanals unterwegs, weil ich herausfinden wollte, ob und in welchen Bereichen er oberhalb von Finowfurt mit Eis bedeckt ist. Denn obwohl die Temperaturen seit Wochen fast ständig unter 0 °C liegen, ist die geschlossene Eisdecke im Bereich zwischen Finow und Finowfurt schon lange wieder verschwunden.

Ursache hierfür dürfte wohl der ständige Wassernachschub aus dem Grundwasser sein, der u.a. durch die Finow in den Kanal fließt. Besonders deutlich wird dies an der Einmündung der Finow in den Finowkanal etwas westlich von Finowfurt. Richtung Grafenbrück gibt es über eine längere Strecke eine geschlossene Eisdecke, die sogar einen Menschen tragen kann, Richtung Osten ist das Wasser aber offen.

Generell ist jedoch zu beobachten, daß die Eisdecke auf vielen Gewässern der Region nicht so dick ist, wie in anderen Wintern, in denen es nicht unbedingt mehr Frost, aber wesentlich weniger Schnee gab. Durch den Schnee, der als Isolierung dient, kann das Eis einfach nicht nach unten weiter wachsen

Steinfurther Brücke

Zwei Impressionen von der Baustelle der Steinfurther Brücke in Finowfurt, Schorfheide. Das erste Bild zeigt den Blick aus Richtung Lichterfelde bzw. Clara-Zetkin-Siedlung. Die Bäume sind großflächig gerodet, da hier die Straße in einem großzügigeren Bogen nach Osten schwenken soll.

Das zweite Bild zeigt noch einmal die 2. Behelfsbrücke, die im Rahmen des Neubaus ersetzt und anschließend verschrottet werden soll.

Rieselfelder Hobrechtsfelde

Entwässerungsgraben in den Rieselfeldern von Hobrechtsfelde

Nachdem ich gestern mit dem Bike unterwegs war, zog es mich heute wieder auf die schmalen Leisten und hinaus in die Natur. Die Rieselfelder rund um Hobrechtsfelde waren das Ziel, da ich mir durch die relativ offene aber doch busch- und baumbewachsene Region recht viel Schnee aber auch wenig Wind erhoffte. Mit dem Wind hat es geklappt und zwischendurch kam sogar die Sonne etwas heraus.

Dafür war der Schnee nicht ganz so toll, teilweise in der obersten Lage etwas verharrscht, aber dann doch so locker, daß man tief einbrechen konnte, teilweise waren die Wege aber auch geschoben oder es waren einzelne Autospuren als Rinnen zu erkennen.

Über Hobrechtsfelde gibt es auch eine sehr interessante Webseite, die einige über den Ort verrät: Hobrechtsfelde.de und beim Senat kann etwas über das Projekt der Wiedervernässung erfahren werden: Wiederbewässerung der Rieselfelder um Hobrechtsfelde

Eisreport Finowkanal

Anhaltendes normal kaltes Winterwetter und Schneefall lassen den Finowkanal langsam erstarren. Die Schleusenbecken sind oftmals schon zugefroren, wie hier die Schleuse Drahthammer.

In den Bereichen mit strömendem Wasser ist von Eis aber nach wie vor keine Spur. Für eine komplette Vereisung des Kanals wäre langanhaltender starker Frost erforderlich.

unterhalb der Schleuse Drahthammer, 8.1.2010

Winter Eberswalde

Brandenburg erlebt derzeit einen der „wintersten“ Winter der letzten Jahrzehnte und ich kann mich kaum erinnern, wann wir das letzte mal so lange Kälte und Schnee hatten wie derzeit. Der heutige Tag war zunächst auch nur grau in grau und es schneite immer wieder ganz wenige Krümel. Ein besonderer Augenblick war aber, als gegen halb vier die Wolkendecke aufriß und den Horizont fast zum Glühen brachte, eine Stunde später sah es dann immer noch so aus:


Bahnhof Eberswalde, 05. Jan 2010, 16:47