Schlagwort: Polen

Class 66 der FPL in Czerwieńsk

Weiter geht es nach Czerwieńsk, wo ich auf eine weitere Class 66 der FPL stoße. 66012 wartet mit einem langen Zug von verdreckten Getreidewagons der ERMEWA SA auf die Abfahrt Richtung Guben. In Czerwieńsk werden auch mal wieder polnisch die Gleise gequert.

Taigatrommeln in Czerwieńsk

Taigatrommeln in Czerwieńsk

Wer noch eine Taigatrommel sehen will, ehe sie auch in Polen aus dem regulären Dienst verschwinden, kann in Czerwieńsk manchmal fündig werden. Heute steht sich die ST44 1207 (3630 071-0 2151) am Güterschuppen im südlichen Bahnhofsteil die Räder platt.

Im nördlichen Teil steht ST44 1206 (3630 070-2 2151) ebenso untätig herum.

Blick auf den Lokschuppen und einige Dieselloks in Kostrzyn

Der alte Lokschuppen in Kostrzyn gehört heute der Firma Unikol Railway Workshop s.c. Skawińscy B.S.

Außerhalb des Geländes steht eine halb demontierte Lok von CTL. Dabei soll es sich um eine ET21 bzw. Pafawag 3E handeln.

Auf der Drehscheibe bzw. direkt davor stehen die kleine Rangierlok 409 Da -570 (bzw. SM04) von UNIKOL und die Taigatrommel M62-1891 (92 51 3 630 430-8):

Für die M62-1891 (92 51 3 630 430-8) habe ich bei trainpix.org folgenden Lebenslauf gefunden:

M62-1891

№ Railway Depot
M62-1891 2011 Poland, other companies S&K Train Transport
2009 Other
ST44-R06 2006 CTL Logistics

Registration railway: Poland, other companies
Depot: S&K Train Transport
Model: ST44
Builder: Luhansk Locomotive works ·
Works number: 1891
Built: 1973
Category: Diesel Locomotives
Current condition: Operating
зав. № 1891

1973-1999 ST44-281 (PKP)
2000-2004 V200.06 (RCB)
2004-2006 ST44-R006 (CTL Logistics)
2006-2009 ST44-R06 (CTL Logistics)
2009-2011 M62-1891 (URW Skawińscy)
с 2011 г. M62-1891 (S&K Train Transport)

Quelle: M62-1891 (92 51 3 630 430-8)

ET22-1007 mit einem Kesselwagenzug in Stargard

ET22-1007 (91 51 3 150 195-8 PL-ORKOL) mit einem Kesselwagenzug in Stargard91 51 3 150 195-8 PL-ORKOL

Stargard hieß bis 2015 Stargard Szczeciński:

Stargard, von 1950 bis 2015 Stargard Szczeciński ist eine Stadt mit Sitz einer gleichnamigen Landgemeinde in der polnischen Woiwodschaft Westpommern und ist Teil der Agglomeration Stettin.

(wikipedia: Stargard)

Loks der Baureihe 741 in Zawidów

Im Bahnhof Zawidów im Grenzgebiet zu Tschechien treffe ich auf 4 Loks der Bahngesellschaft AWT (Advanced World Transport) der ČSD-Baureihe T 448.0, die inzwischen zur Baureihe 741 umgebaut wurden.

Bei AWT (Advanced World Transport) findet sich folgende Erklärung:

Die AWT-Gruppe, Mitglied der PKP CARGO-Gruppe, ist einer der bedeutendsten Anbieter von Eisenbahn-Gütertransporten in Europa.

Wikipedia weiter zu AWT aus:

In ihren Ursprüngen geht die Gesellschaft auf die Montanbahnen der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn (KFNB) und weiterer privater Kohlebahnen des Bergbaureviers Ostrava-Karviná zurück. Die einzelnen Bergbaugesellschaften wurden nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht und im Konzern Ostravsko-karvinské kamenouhelné doly (übersetzt: Ostrau-Karviner Steinkohlegruben) zusammengeschlossen (seit 1950: Ostravsko-karvinské doly – OKD). 1952 gründete OKD den Betrieb OKR Doprava, welcher den Betrieb der Montanbahnen und Kokerei-Anschlussbahnen übernahm. OKR-Doprava war zuerst ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen, erst schrittweise übernahm es von den Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) und den einzelnen Bergwerken auch den Bahnbetrieb.

1994 wurde der Betrieb in die Aktiengesellschaft OKD Doprava umbenannt und umstrukturiert. OKD Doprava ein Logistikdienstleister, welcher Transporte auf Schiene und Straße anbietet. 2008 kam es zur Übernahme der Güterverkehrssparte von Viamont, Viamont Cargo. Seit 2010 firmiert das Unternehmen unter dem heutigen Namen. AWT ist, gemessen am Transportvolumen, das zweitgrößte Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dem Netz der SŽDC.

Und zur ČSD-Baureihe T 448.0 (hier 741) schreibt die wikipedia:

Die Fahrzeuge der ČSD-Baureihe T 448.0 (ab 1988: Baureihe 740) sind Diesellokomotiven für den Rangier- und leichten Streckendienst auf Industriebahnen, die von ČKD in Prag entwickelt wurden. Die Lokomotiven wurden insbesondere für Industriebetriebe in der Tschechoslowakei und Polen gebaut.

Von 1973 bis 1989 wurde die Lokomotive in 13 Serien mit insgesamt 620 Stück gefertigt. Die Maschinen wurden für tschechoslowakische Industriebetriebe gefertigt. 160 Maschinen wurden außerdem als Baureihe T 448p nach Polen an Betriebe der Kohle-, Hütten- und Chemieindustrie geliefert. Während der langen Fertigungszeit gab es mehrere kleine konstruktive Änderungen.

Die Lokomotiven gelten als robuste und zuverlässige Maschinen und sind auch heute noch aus ihren angestammten Einsatzgebieten nicht wegzudenken. Gegenüber der ČSD-Baureihe T 466.2 haben sie den Vorteil der größeren Reibungsmasse und ebenfalls größerer erreichbarer Traktions- und Bremsleistung. Durch die fehlende Zugheizung und die um zwei Tonnen höhere Achslast ist ihr Einsatzgebiet aber auf Hauptbahnen beschränkt.

Viele der Lokomotiven sind heute als Leasingmaschinen bei privaten Eisenbahngesellschaften im Einsatz. Dabei sind auch Einsätze im Ausland möglich. Die Lokomotiven werden bevorzugt paarweise eingesetzt. Einige Lokomotiven wurden bisher zerlegt, einige grundlegend modernisiert – vom Einbau eines elektronischen Reglers bis hin zu einem Komplettumbau und Bezeichnung als Reihe 741.

wikipedia: ČSD-Baureihe T 448.0

SM48-042 (8 620 107-7) in Czerwieńsk

SM48-042 (8 620 107-7) in Czerwieńsk

Baureihe SM48 der PKP
Bereits seit 1960 wurden bei der Maschinenbaufabrik Brjansk in Brjansk (Sowjetunion) dieselelektrische Lokomotiven der Baureihe ТЭМ2 für die Sowjetischen Eisenbahnen (SŽD) gebaut. Ab 1974 wurden diese unter der Bezeichnung TEM2 an polnische Industriebahnen geliefert. Die PKP erhielten diese Bauart ab 1976 und bezeichneten sie als Baureihe SM48. Von der Baureihe ТЭМ2 unterscheiden sich die für die PKP gebauten Lokomotiven durch eine geringfügig kürzere Länge von 16.970 statt 17.029 mm.

Von 1976 bis 1978 wurden 86 SM48 gebaut. Eine weitere 1982 gebaute TEM2 aus Industriebeständen gelangte 1983 als SM48-087 zu den PKP. Erst 1987 und 1988 erhielten die PKP weitere 43 SM48. Ein Teil der SM48 wurde in der sowjetischen Breitspur (Spurweite 1524 mm) für die Linia Hutnicza Szerokotorowa zwischen Sławków (bei Będzin) und der Grenze zur Sowjetunion (heute Ukraine) bei Hrubieszów beschafft.

Einige SM48 wurden bereits ausgemustert. 2007 waren noch 118 SM48 im Bestand der PKP und im Osten Polens mit Übergabezügen und als Rangierlokomotiven im Einsatz.

aus wikipedia: PKP-Baureihe SM48