Brücke über den Noteć bei Stare Bielice (województwo lubuskie)

Brücke über den Noteć (auf deutsch Netze) bei Stare Bielice (województwo lubuskie)

wikipedia schreibt zum Noteć:

Der Noteć ist der wichtigste Nebenfluss der Warthe. Sie ist 366 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 17.240 km². Der Fluss entspringt in der Woiwodschaft Großpolen zwischen Koło und Włocławek, durchfließt den Gopło-See südlich der Stadt Inowrocław und fließt südlich der Stadt Schneidemühl (Piła) vorbei nach Westen. Es besteht eine Kanalverbindung über Bromberg (Bydgoszcz) zur Weichsel, der Bromberger Kanal (Kanał Bydgoski), 1772 bis 1774 erbaut; er verbindet die Brahe (Brda), einen Nebenfluss der Weichsel, mit der Netze, die bei Zantoch (Santok) in die Warthe mündet. Da die Warthe in die Oder mündet, wird durch den Bromberger Kanal ein Schifffahrtsweg zwischen Weichsel und Oder hergestellt.

Oderbrücke Bienenwerder

Etwas oberhalb der Straßenbrücke Hohenwutzen führt die alte Eisenbahnbrücke Bienenwerder über den Strom. Sie gehörte zum östlichen Streckenabschnitt der Wriezener Bahn, der am 20. Dezember 1892 zwischen Wriezen und Königsberg (Neumark) – heute Chojna an der Bahnlinie Wrocław–Szczecin – für den Verkehr eröffnet wurde. Bienenwerder ist Teil der Gemeinde Oderaue im Amt Barnim-Oderbruch, Landkreis Märkisch-Oderland

Siehe dazu auch: wikipedia – Oderbrücke Bienenwerder

Straßenbrücke Hohenwutzen über die Oder 

Bei Hohenwutzen führt eine Straßenbrücke über die Oder. Die Brücke dient heute dem Straßenverkehr, bis zur Sprengung am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ihr Vorgänger aber auch durch die Kleinbahn Freienwalde–Zehden genutzt.

Die Oder führt gerade etwas Eis in der für diesen Fluß so typischen Form.

155 110-0

155 110-0 der Wedler Franz Logistik GmbH & Co. KG, Potsdam ruht sich in Angermünde aus:

Die br143-Lokdatenbank zeigt das wechselvolle Schicksal dieser Lok:

Fahrzeugportrait LEW 16456:

Hersteller: LEW Typ: 250 Lebenslauf
Fabriknummer: 16456 Achsfolge: Co’Co‘-el Stationierungen / Revisionen
Baujahr: 1979 Spurweite: 1435 mm

Lebenslauf

__.09.1979 Auslieferung an DR – Deutsche Reichsbahn „250 110-4“
13.10.1979 Abnahme
01.01.1992 Umzeichnung in „155 110-0“
01.01.1994 => DB AG – Deutsche Bahn AG, GB Traktion „155 110-0“
01.01.1998 => DB AG – Deutsche Bahn AG, GB Ladungsverkehr „155 110-0“
01.07.1999 => DB Cargo AG „155 110-0“
01.09.2003 => Railion Deutschland AG „155 110-0“
01.01.2007 Vergabe der NVR-Nummer „91 80 6155 110-0 D-DB“
16.02.2009 => DB Schenker Rail Deutschland AG „155 110-0“
26.11.2014 z-Stellung
01.03.2016 => DB Cargo Deutschland AG „155 110-0“
[NVR-Nummer: 91 80 6155 110-0 D-DB]
__.09.2016 Ausmusterung [DB Cargo]
05.09.2016 an WFL – Wedler Franz Logistik GmbH & Co. KG, Potsdam „155 110-0“
[NVR-Nummer: 91 80 6155 110-0 D-WFL]

NEB VT004 verläßt auf der Rückfahrt nach Eberswalde den Kaiserbahnhof

Die Niederbarnimer Eisenbahn pendelt zwischen Eberswalde und Joachimsthal mehrfach am Tag, teilweise im Stundentakt. Hier ist der VT004 zu sehen, als er auf der Rückfahrt nach Eberswalde den Kaiserbahnhof verläßt.

Bis 2006 (siehe dazu den Beitrag Vorbei) fuhren die Triebwagen (damals noch die ODEG) noch bis Templin durch, die Strecke war bis 2004 mit größerem Aufwand saniert worden. Seitdem gibt es immer wieder Bestrebungen, die Verbindung zu reaktivieren. Dies könnte auch im Zusammenhang mit der nächsten Kreisgebietsreform des Landes Brandenburg interessant werden, da dann Uckermark und Barnim zusammengelegt werden sollen und sich die wirtschaftliche und auch sonstige Verbindung zwischen dem Templiner Raum und Eberswalde wieder verstärken wird.

Jetzt hat die DB AG die Strecke allerdings zum Kauf angeboten und einige begraben ihre Hoffnungen, da sie von einem Streckenrückbau ausgehen. Vielleicht kann ein Verkauf an ein Infrastrukturunternehmen aber auch die Reaktivierung verleichtern?

MOZ: Die Bahnstrecke zwischen Joachimsthal und Templin soll verkauft werden

Die  Kirche von Ruhpolding, heute mit etwas Sonne 

Das Wetter ist auch hier etwas durcheinander. Nachdem an den ersten Tagen mit Frost nachts im zweistelligen und am Tag im einstelligen Bereich herrschte und dazu  Sonne schien, regnete einen ganzen Tag ca.25 L/m2. Und seitdem scheint mal die Sonne, mal ist es bedeckt oder es herrscht dichter Nebel. Die Temperatur liegt dabei fast durchweg im positiven Bereich. Bis auf die großen Mengen Restschnee ist es bei uns in Berlin-Brandenburg winterlicher. 

Bauarbeiten in Tüßling 

Im Bahnhof von Tüßling wird massiv umgebaut, die Nebenbahnidylle die im letzten Jahr noch zu spüren war, wird in spätestens einem Jahr wohl komplett verschwunden sein. Das Stellwerk Richtung Mühldorf am Inn ist schon verschwunden, das andere wohl funktionslos, die Bahn wird weitgehend hinter Schallschutzwänden versteckt. Für die Anwohner wahrscheinlich ein Fortschritt, für die Fans der Eisenbahn aber ein Graus. Die Motive verschwinden einfach.

247 038-3 durcheilt mit einem sehr gemischten Containerzug den Bahnhof Kastl

Auf der Suche nach einem Motiv im Bereich von Burgkirchen komme ich schließlich zum Bahnhof Kastl etwas weiter westlich. Und ich habe Glück, das Ausfahrsignal in Richtung Tüßling bzw. Mühldorf am Inn steht auf grün und ich höre schon den Zug aus Osten die Steigung heraufballern. Die Class 77 der Euro Cargo Rail bewältigt den langen Containerzug aber ohne Probleme und fährt mit hoher Geschwindigkeit an mir vorbei. 

247 957-3 kurz vor Tüßling 

Der Zug mit der Class 77 der Euro Cargo Rail (247 057-3) hat mich etwas östlich von Tüßling etwas überrascht. Eigentlich wartete ich auf einen 628er der in knapp 10 Minuten in der Gegenrichtung fahren sollte. Aber plötzlich donnerte der Zug aus Osten heran und für die Class 77 passte das Licht außerdem wesentlich besser.