
Die E-Lok der Reihe 152 ist noch mit dem alten Railion-Logo mit Quadrat unterwegs. Railion ist heute DB Schenker.
Der Zug aus Kesselwagen kommt aus Schwedt und hat gerade die Uckermark verlassen und hat auf Höhe von Serwest den Barnim erreicht.

Die E-Lok der Reihe 152 ist noch mit dem alten Railion-Logo mit Quadrat unterwegs. Railion ist heute DB Schenker.
Der Zug aus Kesselwagen kommt aus Schwedt und hat gerade die Uckermark verlassen und hat auf Höhe von Serwest den Barnim erreicht.
Der Bahnübergang in Passow (Uckermark) hat nur noch regionale Bedeutung seitdem die B166 die Bahnlinie und das Tal der Welse auf einer neuen Schnellstraßenbrücke überquert.
Der Bahnübergang berfindet sich am Kilometer 89,232 der Berlin-Stettiner Eisenbahn bzw. heute Bahnstrecke Berlin–Szczecin. Der Ursprung der Strecke liegt im Berliner Nordbahnhof, der polnische Teil hat eine eigene Kilometrierung.
Der Bahnhof von Passow (Uckermark) oder früher Passow Kreis Angermünde und die Bahnlinie nach Norden sind ein gutes Beispiel dafür, wie eine Bahnlinie und die Bahnhöfe an ihr durch Grenzverschiebungen und spätere Uneinigkeit bei der Prioritätensetzung in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, obwohl sie früher eine der wichtigsten deutschen Bahnlinien war.

Passow ist eine eigentlich unbedeutende Gemeinde in der schönen Uckermark, erhielt seinen Anschluß an die große weite Welt aber schon mit dem Bau der Eisenbahn von Berlin nach Stettin (Stettiner Bahn). Die Bahnlinie wurde bis 1843 komplett in Betrieb genommen und dadurch eine der ältesten Bahnlinien Deutschlands.
Der Bahnhof Passow selbst hätte ein bedeutender Eisenbahnknoten werden können, da in den ersten Jahren der Existenz der neuen Bahnlinie nach Stettin von hier der Personenverkehr nach Prenzlau und weiter bis in die Hansestädte Greifswald und Stralsund startete. Und so gab es sogar Überlegungen die Bahnlinie nach Stralsund hier beginnen zu lassen. Die Bahnlinie wurde dann allerdings von Angermünde aus gebaut (Angermünde-Stralsunder Eisenbahn – 1863) und Passow versank wieder in der relativen Bedeutungslosigkeit.
Ein Bahnknoten wurde Passow dann ca. 100 Jahre später als die Bahnstrecke Passow–Schwedt gebaut wurde, die das PCK Schwedt anschloß.
Nach dem Krieg trennte kurz vor Stettin (jetzt Szczecin) eine Grenze die Strecke und das „zweite Streckengleis wurde im Zuge von Reparationsleistungen an die Sowjetunion demontiert“ (wikipedia). Die Strecke litt dann unter dem Geldmangel der Nachkriegszeit und später unter den Spannungen innerhalb des Ostblocks. Immerhin wurde die Strecke bis Passow (bzw. weiter zum PCK) elektrifiziert und ist bis Passow auch wieder zweigleisig.
Dahinter geht es allerdings teilweise im Schneckentempo und immer noch nur eingleisig voran. Die Fahrt auf der Strecke ist dadurch allerdings auch ein Erlebnis, da man in den Triebwagen das Gefühl hat auf einem Kamel zu reiten oder auf einem Schiff durch raue See zu steuern.
Das alles erklärt aber nicht, warum die Bahnstrecke heute immer weiter in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Jetzt wo Deutschland und Polen in der EU sind und vor allem sowohl Berlin als auch Szczecin von einer schnelleren Verbindung profitieren könnten.
Interessanterweise hat sich auch die Märkische Oderzeitung des Themas angenommen und einen Tag, nachdem ich diese Bilder aufnahm einen Artikel zum Thema geschrieben: Eisenbahn im Niedergang * Unbegreifliches Versagen
Heute gesehen auf dem Eberswalder Güterbahnhof. Im Hintergrund steht eine DR V100.
DB-Köf III in Eberswalde

Lok 16 der Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen GbR, Potsdam (DR 110 453-8 bzw. DB 202 453-7 / 92 80 1203 217-5 D-WFL, LEW Bj.1972) im ehemaligen Containerbahnhof von Eberswalde
Mehr Infos zur Lok: Fahrzeugportrait LEW 13492
Regionalexpress RE auf dem Weg nach Schwedt (Oder) bei Einfahrt in den Bahnhof Chorin. Geschoben wird der Zug von einer Lok der inzwischen 114 genannten DR-Baureihe 243.

NBE 225 071-0 und NBE 212 270-3 durchfahren den Bahnhof Eberswalde mit Wasserbausteinen in Richtung Binnenhafen Eberswalde. Die Steine dienen dem Ausbau des Oder-Havel-Kanals im Los H1
Die NBE 225 071-0 ist quasi fabrikneu, da sie einer Pressemitteilung der NBE Rail zufolge Anfang April von Alstom Lokomotiven Service in Stendal ausgeliefert wurde.
PM: Erste 225 der NBE Rail fertig 04.04.2012 / First 225 of NBE RAIL is ready
Anfang April 2012 konnte 225 071 nach Hauptuntersuchung bei der Alstom Lokomotiven Service in Stendal durch das Aschaffenburger Unternehmen in die Automobiltransporte Furth im Wald – Hafen Kelheim eingeschert werden. Dort ersetzt die Diesellok eine Maschine der Baureihe 232, die wegen der engen Radien nicht auf den Hafengleisen verkehren konnte. Die NBE Rail hatte vor Ort eine V 100 stationieren müssen, die zusätzlich auch im Bauzugdienst genutzt wurde. Eine zweite Lok der BR 225 folgt im Mai 2012. (Quelle: NEWS der NBE GROUP)
Laut Fahrzeugdaten aus dem Fahrzeugportrait MaK 2000084 wurde die 1971 von MaK hergestellt und gehört zum Typ V 160. Letzter Eigner war seit 16.02.2009 DB Schenker Rail Deutschland AG [D], hier trug sie die Nummer: 225 079-3. Nach der Ausmusterung ging die Lok am 29.08.2011 an NBE RAIL GmbH, Aschaffenburg [D] als 225 079-3 über.
