Monat: Juli 2012

V270.09 in Neustrelitz

In Neustrelitz traf ich auf eine ehemalige DB V200.1, die heute als V270.09 für SGL Schienen-Güter-Logistik GmbH unterwegs ist.

Die Seite privat-bahn.de hat folgende Daten zur Lok parat:

Nummer: V270.09
Fahrzeugregister-Nummer: 92 80 1221 121-7 D-SGL
Achsfolge: B’B‘
Hersteller Baujahr/Fabriknummer:KM 1964/19241
Typ: V200.1
Leistung: 2x 990 kW
Bemerkung/Herkunft: ex Arriva Werke Nord V270 121, PEG, OSE 427, Layritz, DB 221 121

Bahnhof Węgliniec

An einem heißen Julitag steht die Frage nach einer Pause im Raum, als wir in der Nähe von Węgliniec unterwegs sind. Was liegt da näher, als sich irgendwo in Bahnhofnähe ein schattiges Plätzchen zu suchen und parallel dazu das weitläufige Areal des Bahnhof von Węgliniec zu untersuchen. Für Fotos sind die Bedingungen eher schlecht, für Erinnerungsbilder und als Merker zum wiederkommen aber mehr als ausreichend.

Auffällig war die große Anzahl an Loks vor allem der Baureihe ST43, die im BW herumstanden und wohl ihren letzten Tagen „entgegenfieberten“.

3E/1M-488 im Bahnhof Węgliniec

Im Bahnhof Węgliniec wartet Lok 3E/1M-488. Laut Eisenbahn Datenbank und Fotogalerie gehört die 3E/1M-488 der Bahngesellschaft Dolnośląskie Linie Autobusowe (DLA). Sie wurde aber auch an ITL Polska (ITL) und Przedsiębiorstwo Usług Kolejowych Kolprem vermietet.

Bei der PKP wurden die 3E/1 als ET21 bezeichnet.

Dampflok TKh 2942 in Węgliniec

Dampflok TKh 2942 steht mitten im Bahnhof Węgliniec.

Bei den Dampfloks Reihe TKh (TKh49 oder Ferrum 47) handelt es sich um eine von 1947 bis 1961 in Polen durch Fabryce Lokomotyw w Chrzanowie (Fablok) gebaute Baureihe. Es wurden zwar 477 Loks gebaut, diese kamen aber nie bei der PKP zum Einsatz sondern nur bei Werkbahnen und im Ausland (u.a. China, Rumänien, Ungarn).

Eine weitere interessante Seite zu der Lok ist: T3A (Ferrum 47, Ferrum 724)

Felsenlabyrinth Kalich – Chléviště

Das Felsenlabyrinth Kalich – Chléviště ist ein eher unbekannteres Gebiet oberhalb von Malá Skála, das sich hervorragend für Wanderungen eignet. Wir wandern zunächst steil bergauf, bis wir vom Berg Sokol die Suché skály sehen und dann weiter in die Felsenlabyrinthe Chléviště und Kalich kommen. Das Gebiet ist weit weniger von Touristen besucht als die Prachovské skály das aber wohl eher zu unrecht.

Blick auf Burg Trosky

Burg Trosky ist eine der beeindruckendsten Landmarken im Böhmischen Paradies. Das Bild wurde von den Prachovské skály aus aufgenommen.

Die wikipedia vermerkt zur Geschichte

Die zwischen zwei schroffen Basaltkegeln erbaute Burg wurde 1396 als Besitz des Vinzenz von Wartenberg erstmals erwähnt. Sie trug bereits damals den Namen Trosky (Ruinen). Es wird angenommen, dass sie in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden ist. Nach Vinzenz’ Tod 1399 fiel die Burg an den böhmischen König Wenzel IV. Dieser verkaufte die Burg und die Herrschaft an Otto den Älteren von Bergow.

Dessen Sohn Otto der Jüngere von Bergow war ein strenger Katholik. Er konnte im Jahr 1424 einer Belagerung der Hussiten widerstehen. 1428 zerstörte ein Brand die Burg bis auf den Jungfrauenturm. Im Jahr 1438 eroberten der Raubritter Christoph Schof von Helfenburg (Kryštof Šof z Helfenburka) und sein Kumpan, der Schweizer (Švejcar) die Burg und nahmen Otto den Jüngeren von Bergow gefangen. Im Jahr 1440 scheiterte der Versuch, sie aus der Burg zu vertreiben. Mit Unterstützung des Oberlausitzer Sechsstädtebundes konnte die Burg 1444 zurückerobert werden.

1452 verkaufte der Sohn Ottos, Johann von Bergow, die Burg mit zugehöriger Herrschaft an Johann Zajíc von Hasenburg auf Kost. 1469 wurde die Burg vom königlichen Feldherren Jiří z Poděbrad eingenommen. Danach wechselte die Burg noch mehrfach den Besitzer, bis sie Jindřich Smiřický von Smiřice 1559 kaufte und in seine Herrschaft eingliederte. Deren Mittelpunkt lag unweit von Trosky in Hrubá Skála, und so verlor die Burg ihre einstige Bedeutung; sie war fortan nur noch Wohnort der herrschaftlichen Beamten und Verwaltungszentrum. Sie blieb es auch, nachdem der Besitz der Familie Smiřický 1618 an Wallenstein fiel. Dennoch spielte Trosky im Dreißigjährigen Krieg eine militärische Rolle: 1639, 1642 und 1648 wurde sie von den Schweden eingenommen und als Festung gehalten. Das kaiserliche Heer vertrieb die schwedische Armee 1648 und setzte die Burg in Brand bei welchem wichtige Dokumente vernichtet wurden. Während der Flucht wurden zahlreiche Gemälde, welches das Aussehen der damaligen Burg darstellen, mitgenommen. 1681 beschrieb Bohuslav Balbín Trosky bei einem Besuch als größtenteils reparabel, eine Instandsetzung unterblieb jedoch, und so wurde die Burg aufgegeben und verfiel.

Alexander von Humboldt bezeichnete Trosky als Achtes Weltwunder.

Bahnhof Jičín

Im Bahnhof von Jičín beginnen bzw. enden folgende Bahnlinien:

Bahnstrecke Veleliby–JičínDie Bahnstrecke Veleliby–Jičín ist eine eingleisige Hauptbahn („celostátní dráha“) in Tschechien, die ursprünglich von den Böhmischen Commercialbahnen (BCB) als Lokalbahn erbaut und betrieben wurde. Die Strecke verläuft in Mittelböhmen von Veleliby nach Jičín.

Bahnstrecke Ostroměř–JičínDie Bahnstrecke Ostroměř–Jičín ist eine eingleisige Hauptbahn („celostátní dráha“) in Tschechien, die ursprünglich von der k.k. priv. Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB) erbaut und betrieben wurde. Sie verläuft von Ostroměř nach Jičín.

Lokalbahn Jičín–Rowensko–TurnauDie Lokalbahn Jičín–Rowensko–Turnau (tschech.: Místní dráha Jičín–Rovensko–Turnov) war eine private Lokalbahn im heutigen Tschechien. Die Strecke führt von Jičín über Rovensko pod Troskami durch die Landschaft des Böhmischen Paradieses nach Turnov (Turnau).

Unterwegs auf dem Löwenzahnpfad

Ein Highlight zwischen Stadt (Berlin) und Land (Brandenburg – Barnim) ist der Löwenzahn-Pfad „Schönerlinder Teiche“ im Naturpark Barnim (die Zufahrt ist allerdings über Mühlenbeck). Gerade an einem sonnigen nicht zu warmen Frühsommertag, wenn die umgebenden Wiesen in den verschiednesten Grüntönen schimmern, entfaltet die Gegend ihren besonderen Reiz.

Mehr Informationen:
Löwenzahnpfad mit S-Bahnanschluss im Naturpark Barnim
Schönerlinder Teiche – Löwenzahnpfad
Löwenzahn-Entdeckerpfade

Abriss Brauerei Eberswalde

Das Eberswalder Bier war zum Ende der DDR nicht mehr eins der besten und so schmerzte es wohl relativ wenige, daß es vom Markt verschwand. Das Brauereigelände blieb der Stadt aber erhalten, der Eigentümer hatte aber anscheinend nie einen richtigen Plan und so verfiel alles allmählich. Umso erfreulicher, daß es jetzt hier weitergeht. Einem Teilabriss soll ein Umbau zu einem Einkaufszentrum folgen.

Die schreibt dazu in ihrem Artikel: Braukunst endgültig Geschichte.

Sie verweist auch darauf, daß die Geschichte der Brauerei bis in das Jahr 1868 zurück reicht, 1993 aber endete. „Fuhrmatz“ und „Eberpils“ waren die bekanntesten Biersorten.

Die MOZ schreibt weiter: Die Denkmalbehörde des Landes hatte das Ensemble „Brauerei mit Malztenne (teilweise), Darre, Sudhaus, Maschinen- und Kesselhaus einschließlich Schornstein, Brauerei-Kelleranlage sowie Bierausschank, Pförtnerhaus und Reste von Kopfsteinpflasterung“ bereits im Sommer 2010 unter Schutz gestellt.

Am Ende sollen 12 Gebäude abgerissen und der Rest in den Neubau integriert werden. Begonnen wurde jetzt mit den Gebäuden an der Friedrich-Engels-Straße: