Wir bauen auf und reißen nieder

… und haben Arbeit immer wieder (google-Suche).

Im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde werden weitere Wohnblocks abgerissen. Diesmal in der Lehnitzseestraße.

Was eine wirtschaftliche und auch städtebauliche Notwendigkeit sein mag, schafft riesige leere Flächen, die zur Brache werden und gleichzeitig ein Symbol für den Rückgang der Bevölkerungszahlen im Osten Deutschlands sind.

Ich frage mich, wie diese Abrisse die Verbliebenen empfinden. Der eine wird es vielleicht gut finden, daß er in einem inzwischen sanierten Neubaublock inmitten der "Wildnis" lebt, der andere aber wohl eher an die vergangenen Zeiten zurückdenken.

Konsequenter wäre es in meinen Augen, das Viertel zu verkleinern und nicht einzelne Blocks aus dem Verband zu lösen. So stehen  am Ende einzelne Riegel einsam im Wald und wachsen langsam zu.

Eigentlich

Eigentlich haben wir gerade schönstes Hochsommerwetter, aber trotzdem hingen die Wolken heute so tief und es fiel leichter Sprühregen (oder war es einfach nur Hochnebel?), daß alles so wirkte, als wäre der Sommer doch schon wieder vorbei:

Eberswalde, Straße: Zum Schwärzesee (nördlicher Abschnitt), Blickrichtung Süd