Schlagwort: BR119

Grüne Lok auf grünem Grund

Eigentlich wollte ich am alten Stellwerk Nord von Biesenthal nur einen kurzen Kontrollblick auf die Gleise werfen, ob denn irgendetwas aus Norden kommen könnte. Stattdessen stand aber 119 007-2 (91 76 0119 007-2N RHC) von alphatrains bzw. Rheincargo am Ausfahrsignal in Richtung Norden und fuhr unmittelbar darauf an.

Laut railcolor.net handelt es sich um die Bombardier 34656.

Die Lok wurde 2009 an ATC – Angel Trains Cargo NV/SA, Antwerpen [B] als 185 626-9 geliefert und an CargoNet AS, Oslo [N] als „119 007“ vermietet. Seit dem 01.01.2010 ist Alpha Trains Belgium Eigentümer. 2014 wurde die Lok in „119 007-2“ umgenummert und kehrte zum 17.12.2014 nach Deutschland zurück. Seit Januar 2015 ist sie an RheinCargo GmbH & Co. KG, Neuss [D] „2023“ vermietet, NVR-Number: 91 76 0119 007-2 N-RHC. (Loklebenslauf verkürzt wiedergegeben aus oben genannter Quelle.

219 010-6 in Gorgast

219 010-6 in Gorgast

Durch Zufall traf ich am Abend des 5. Oktober auf einen Zug der DB mit einem Reisezug auf dem Weg nach Westen. Geführt wurde der Zug von einem U-Boot (219 010-6), das inzwischen wohl den Schrecken der Anfangsjahre verloren hatte. Die Aufnahme müßte im Bahnhof Gorgast wenige Kilometer westlich von Küstrin entstanden sein.

Bahnü

219 010-6 auf der Heidekrautbahn nach Norden

219 010-6 auf der Heidekrautbahn nach Norden

Um das Jahr 2000 verkehrten auf der Heidekrautbahn Züge der Deutschen Bahn AG bespannt mit Loks der Reihe 219.

200 Loks der Reihe wurden von 1976 bis 85 als Baureihe 119 für die Deutsche Reichsbahn in Rumänien gebaut. Auf Grund ihrer Bullaugen an den Seiten wurden die Loks gerne U-Boot genannt. Später kamen auch die Spitznamen Karpatenschreck oder Ceaușescus Rache in Mode, verursacht vor allem durch die hohe Defektanfälligkeit der Loks. Bei der DB AG wurden die Loks bis 2006 ausgemustert.

Einige Loks wurden museal erhalten, eine Reihe ging nach Rumänien und auf deutschen Gleisen verkehren heute noch Loks für die DB Netz und die MEG.

Die Aufnahmen entstanden an einem forstigen Januarnachmittag im Jahr 2001 südlich vom Bahnhof Zerpenschleuse-Ruhlsdorf.