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Radwegebau Altenhof-Buckow

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Die Gemeinde Schorfheide baut gerade mit ziemlich großem Aufwand an der Verlängerung des Radwegs Lichterfelde-Buckow in Richtung Altenhof. Ich frage mich allerdings, wer diese Radwege plant und wer sie in Zukunft benutzen soll. Die Linienführung folgt in vielen Bereich ziemlich genau der Geländekontur und so wird im Bereich des „Buckower Berges“ sehr viel vom Radfahrer verlangt. Schon die Straße wird in dem Bereich einigen zu steil sein, der Radweg ist aber noch steiler.

Ein weiterer Knackpunkt ist die Kreuzung mit der A11. Hier geht es zunächst hoch und dann wieder runter und gespannt bin ich auch, wie die schmale Stelle unter der Brücke gelöst wird.

Eine gute Frage ist auch, warum der Radweg so nah an der Straße gebaut wurde und nicht am Margarethenhof entlang. Hier gibt es sogar eine ziemlich ungenutzte Brücke nur für Radfahrer und Fußgänger …

Bauarbeiten am Dreieck (Kreuz) Barnim

Die Autobahn A10 (Berliner Ring) wird bis 2013 auf sechs Spuren erweitert und dabei auch das Dreieck Schwanebeck komplett umgebaut. Unter anderem erhält die B2 aus Berlin kommend einen komplett neuen Verlauf und die bisher engen Kurven werden durch großzügige Strecken ersetzt. Parallel dazu wird auch überlegt, daß Dreieck in Dreieck Barnim umzubenennen, um auch für den Außenstehenden die Ortsbenennung begreiflicher zu machen.

Die Bilder sind östlich des Dreiecks an der Brücke zwischen Birkholz und Neulindenberg aufgenommen worden. Hier wird die bestehende Brücke durch ein weiteres Brückenbauwerk ergänzt. Ähnlich wird auch zwischen Birkholz und Schwanebeck verfahren.

Bei openstreetmap ist der geplante Verlauf der Straßen schon gut zu erkennen, da die Freiwilligen hier schon fleißig waren:

Link zu openstreetmap: Dreieck Schwanebeck

In der Märkischen Oderzeitung gab es in den letzten Wochen einige Artikel zu der Umbenennung und den Bauarbeiten:
Dreieck Schwanebeck wird zum Kreuz Barnim
Spatenstich für „Dreieck Barnim“
Bärenbrücke bleibt erhalten

Dicht

Finowfurts Ortsdurchfahrt und vor allem auch die Autobahnabfahrt der A11 von Süden kommend sind auf Grund von Bauarbeiten für ein Paar Wochen dicht.

Umleitungen gibt es wie immer in solchen Fällen zwei Sorten – offizielle und inoffizielle. Die inoffizielle führt über die Kastanienallee in Finowfurt, bei der vorsorglich die Straße etwas ausgebessert wurde. Im Bereich der Autobahnbrücke wurde das Pflaster mit Schotter überdeckt und zusätzlich hier noch eine Ampel aufgestellt.

Aber eine richtige Alternative zur offiziellen Umleitung ist dies trotzdem nicht. Denn gerade auf Grund der Ampel bilden sich leicht sehr lange Staus in mindestens einer der beiden Richtungen, zu vielen Tageszeiten aber auch in beiden.

Meine Empfehlung ist daher: Bereich weiträumig umfahren oder auf das Fahrrad umsteigen.

Reger Betrieb auf der kleinen Umleitung

Die Autobahnauffahrt und auch die B167 zwischen "Zum Krugacker" und der Brücke sind inzwischen gefräst. Die Bauarbeiten haben also zumindest pünktlich begonnen.

Blick von der Autobahnabfahrt in Richtung Westen

Normierungswahn

Es gibt Dinge, die versteht man und es gibt welche, die versteht man nicht. Die Rodungen und Bauarbeiten im Bereich der Autobahnabfahrt Chorin der A11 im nördlichen Barnim gehören zu letzterer Kategorie:

Die A 11 hat hier eine funktionstüchtige Abfahrt. Diese scheint aber nicht der Norm der bundesdeutschen Autobahnabfahrten zu entsprechen. Zum einen hat sie nicht die typische Form, zum anderen sind die Kurvenradien auch so, daß auf 40 km/h reduziert wird.

Ob dies aber wirklich Grund genug ist, inmitten des Biosphärenreservats eine neue Schneise in den Wald zu schlagen, mag jeder für sich selbst entscheiden. Einen in meinen Augen ähnlich absurden Umbau erfuhr die nördliche Seite der Abfahrt Werbellin. Das Satellitenbild auf googlemaps zeigt übrigens noch den alten Zustand.

Abriß der Autobahnbrücke, A11

Auch an der A11 wird abgerissen und neu gebaut. Die östliche Brücke wurde Anfang der 90er zunächst als Behelfbrücke gebaut und genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Gleichtzeitig wird die neue Brücke allerdings auch so lang gebaut, daß die Kanalbreite nach Ausbau des Kanals berücksichtigt ist.

Nachdem der Überbau schon vor einigen Wochen entfernt wurde, wird derzeit am südlichen Widerlager abgerissen.