Brücken(nicht)bau in Zerpenschleuse

Dort, wo die B109 in Zerpenschleuse den Langen Trödel kreuzt, soll eine Klappbrücke entstehen. Aber seit Wochen scheint sich hier nichts getan zu haben. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Streicher, die auch die 2. Brücke in Zerpenschleuse, die Brücke in Liebenwalde und die Schleuse in Zerpenschleuse baut.

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VT 643.04 über dem Oder-Havel-Kanal

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Cirka 20 Minuten nach meiner Begegnung mit dem VT 643.04 treffe ich ihn auf den Brücken über Oder-Havel-Kanal und Finowkanal noch einmal. Er befindet sich jetzt schon auf dem Rückweg von Groß Schönebeck über Basdorf nach Berlin-Karow.

Blick auf die Baustelle der neuen Schleuse Zerpenschleuse

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Im Rahmen der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) wird der Lange Trödel wieder schiffbar gemacht und dazu auch die Schleuse in Zerpenschleuse wieder hergestellt. Das Bild zeigt die Baustelle über das zukünftige Wasserstraßenkreuz Finowkanal/Oder-Havel-Kanal hinweg fotografiert.

Triebwagen VT 643.04 der NEB südlich von Ruhlsdorf-Zerpenschleuse

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Durch einen Zufall kam ich heute dazu, ein Motiv von 2001 einmal nachzustellen. Damals fotografierte ich an einem kalten Wintermorgen auf der Heidekrautbahn ein U-Boot auf dem Weg nach Groß-Schönebeck über Ruhlsdorf-Zerpenschleuse (219 010-6 auf der Heidekrautbahn nach Norden).

Heute ist es ein Dieseltriebwagen des Typs Talent der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). Der Morgen ist auch nicht mehr ganz so kalt, als der Zug endlich kommt, so daß auch der Reif fast komplett verschwunden ist.

Bei dem Triebwagen handelt es sich um das einzige graue Modell mit der Nummer VT 643.04, das ich vor 7 Jahren bereits bei Basdorf fotografieren konnte: Heidekrautbahn. Damals dachte ich allerdings, daß der Treibwagen noch Farbe bekommen würde und eine Nummer hatte er auch noch nicht an der Front.

219 010-6 auf der Heidekrautbahn nach Norden

Um das Jahr 2000 verkehrten auf der Heidekrautbahn Züge der Deutschen Bahn AG bespannt mit Loks der Reihe 219.

200 Loks der Reihe wurden von 1976 bis 85 als Baureihe 119 für die Deutsche Reichsbahn in Rumänien gebaut. Auf Grund ihrer Bullaugen an den Seiten wurden die Loks gerne U-Boot genannt. Später kamen auch die Spitznamen Karpatenschreck oder Ceaușescus Rache in Mode, verursacht vor allem durch die hohe Defektanfälligkeit der Loks. Bei der DB AG wurden die Loks bis 2006 ausgemustert.

Einige Loks wurden museal erhalten, eine Reihe ging nach Rumänien und auf deutschen Gleisen verkehren heute noch Loks für die DB Netz und die MEG.

Die Aufnahmen entstanden an einem forstigen Januarnachmittag im Jahr 2001 südlich vom Bahnhof Zerpenschleuse-Ruhlsdorf.