Monat: März 2018

187 017-9 bei Ein- und Ausfahrt im Bahnhof Strassberg (Harz)

187 017-9 bei Ein- und Ausfahrt im Bahnhof Strassberg (Harz)

Zum Abend fährt nach Hasselfelde noch einmal einer der Neubautriebwagen als HSB8973. Zu den Triebwagen der 187 016 bis 187 019 schreibt die wikipedia folgendes:


HSB 187 016 bis 019
Die Fahrzeuge 187 016 bis 019 sind schmalspurige Dieseltriebwagen der Harzer Schmalspurbahnen.

Geschichte
Die Triebwagen 187 016 bis 019 wurden für die Harzer Schmalspurbahnen auf der Grundlage der Erfahrungen, die man dort mit dem Wittenberger Prototyp 187 015 gemacht hatte, vom DB Spezialwerk Halberstadt gebaut. Ziel war einerseits, schwach frequentierte Strecken rationeller zu betreiben und andererseits den Vorortverkehr von Nordhausen bis zur Verlängerung und Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 10 ansprechender gestalten zu können. Die Triebwagen sind mit 45 Sitz- und 40 Stehplätzen ausgerüstet. Die Auslieferung aller vier Fahrzeuge erfolgte ab dem Jahre 1999.

Einsatzgebiete
Das Haupteinsatzgebiet der Fahrzeuge liegt im Bereich Nordhausen. Von hier gelangen die Fahrzeuge auf der Harzquerbahn und weiter auf der Selketalbahn im Berufs-, Schüler- und Regionalverkehr sowie zu Schwachlastzeiten zum Einsatz. Ein Fahrzeug dieses Typs wickelt zudem die Triebwagenumläufe auf der Strecke Wernigerode–Eisfelder Talmühle (nördlicher Teil der Harzquerbahn) ab.

aus
HSB 187 016 bis 019 – Wikipedia

Weitere Infos gibt es auch beim Freundeskreis Selketalbahn e. V.: Neubau-Triebwagen 187 016 – 187 019

Auf Sonderfahrt mit 95 027 im verschneiten Teil des Harzes

Nachdem ich nun schon seit 5 Jahren Ostern im Harz bin, ist es mir heute zum ersten mal gelungen, den Sonderzug der Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn mit 95 027 zu „erwischen“. Die Lok fährt heute zum zweiten mal den Berg hinauf. An der Nordostflanke des Harz war Schnee gefallen, dazu kam jetzt noch Nebel. Neben mir standen übrigens noch 10 andere (Dampf)Lokbegeisterte.

Der Sonderzug mit 95 027 verläßt zum zweiten mal am heutigen Tag den Bahnhof von Blankenburg/Harz

Die Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn führt immer zu Ostern Sonderfahrten von Blankenburg/Harz nach Rübeland auf der Rübelandbahn durch. In diesem Jahr waren jeweils am 31.03. und am 01.04. zwei Fahrten geplant. Hier verläßt der Sonderzug mit 95 027 zum zweiten mal am heutigen 31.03.2018 den Bahnhof von Blankenburg/Harz.

Dampflok mit Dampflokfreunden

Die Sonderfahrten der Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn anläßlich der Osterfeiertage locken immer viele Menschen an. Neben den Fahrgästen gibt es aber auch fast überall Fotofreunde, die jeden Schritt der Lok beobachten. Hier gesehen am Bahnübergang Michaelsteiner Straße in Blankenburg (Harz).

95 027 auf der Rübelandbahn

Bei der 95 027 handelt es sich um eine von der HANOMAG (Hannoversche Maschinenbau AG (Hannover-Linden)) im Jahr 1923 unter der Fabriknummer 10185 hergestellte Lok der Baureihe 95 (auch als preußische T20 bezeichnet).

Wikipedia schreibt zur T20 u.a.


Die Baureihe 95 ist eine fünffachgekuppelte Tenderlokomotive mit der Achsfolge 1’E1′, welche von der Deutschen Reichsbahn (DR) ab Anfang 1923 für den Einsatz vor schweren Güterzügen auf steilen Hauptbahnen in Betrieb genommen wurde. Da die Baureihe noch in der letzten Zeit der preußischen Staatsbahn entwickelt wurde, wird sie auch als preußische T 20 bezeichnet.

Mit der Entwicklung der T 20 griff die preußische Staatsbahn den von der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn mit ihrer Tierklasse umgesetzten Gedanken der Ablösung des umständlichen und zeitraubenden Zahnradbahnbetriebs auf Steilstrecken durch besonders zugkräftige Reibungslokomotiven mit dynamischer Gegendruckbremse als drittem Bremssystem auf.

Die letzten Lokomotiven der Baureihe waren auf der Bahnstrecke Eisfeld–Sonneberg im Einsatz und wurden erst 1981 ausgemustert. 95 1016 diente danach noch als Heizlokomotive im Bw Kamenz und die 95 1027 als Traditionslok der DR.

Diese Dampflokgattung war die stärkste von der DR beschaffte Tenderlok. Sie konnte in der Ebene bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h eine Zuglast von 2060 Tonnen befördern und bei 25 Promille Steigung mit 25 km/h Geschwindigkeit immerhin noch 430 Tonnen. Damit erreichten sie fast das Leistungsvermögen der rund 30 Tonnen schwereren bayerischen Malletlok Gt 2×4/4. … Die sehr hohe Reibungslast von 95,3 t ermöglichte den Verzicht auf Zahnstangenbetrieb bis zu einer Steigung von 70 ‰, insbesondere auch, weil die Riggenbach-Gegendruckbremse auch bei langen Talfahrten das Abbremsen hoher Lasten ohne Verschleiß und Überhitzung der Bremsbeläge sowie Radreifen und der damit verbundenen Gefahr nachlassender Bremswirkung sicherstellte.

Die Internetzseite „Eisenbahn-Museumsfahrzeuge“ hat ein ausführliches Lokporträt zur Güterzuglokomotive 95 027 ins netz gestellt, hier ein kleiner Auszug der wichtigsten Daten:


Bezeichnungen und Eigentümer:
– 1923-1949: 95 027 (DRB)
– 1949-1970: 95 027 (DR)
– 1970-1971: 95 1027-2 (DR)
– 1971-1982: 95 0027-3 (DR)
– 1982-1996: 95 1027-2 (VMD – Verkehrsmuseum Dresden)
– 1992-1994: 088 955-0 (DBAG, Verwaltungsnummer)
– 1996-2009: 95 027 (DB Museum, Arnstadt)
– seit 2009: 95 027 (DB Museum, Halberstadt)
– seit 2009: 90 80 0095 027-3 D-HSB (DB Museum, Nummer im nationalen Fahrzeugregister)

Hersteller:
HANOMAG – Hannoversche Maschinenbau AG (Hannover-Linden), Baujahr: 1923, Fabriknummer: 10185

Quelle: 95 027

Fels – Kalk fürs Leben

Bei der Lok mit der NVR-Nummer 98 80 0650 115-5D-FWGs handelt es sich um eine Vossloh G6. Sie steht hier im Werkbahnhof der Fels-Werke in Elbingerode (Oberharz am Brocken).

Nach Aussagen der Seite loks-aus-kiel (Fahrzeugportrait Vossloh 5102066) gehört die Lok seit dem 06.07.2016 zur Fels-Werke GmbH, Goslar – Werk Rübeland, Rübeland (Harz)