Monat: September 2011

Schlachthofgelände Storkower Straße

Auf dem Gelände des Schlachthofes ist im Grenzland zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain in den letzten Jahren ein komplett neues Viertel entstanden. Die Straße mit den Reihenhäusern heißt „Neue Welt“, das „Schöne“ wurde zum Glück und treffenderweise weggelassen. Die Reste der Hammelauktionshalle bleiben als Teil des Parks und als Teil der Erinnerung als Gerippe stehen.

Gleise zum Ostbahnhof

Neben dem Wriezener Bahnhof befand sich früher der Ostbahnhof in Form eines Kopfbahnhofs. Und der Bahnhof, den wir heute als Ostbahnhof kennen, wurde zunächst als Frankfurter Bahnhof errichtet.

Laut wikipedia hatte er in den Jahren seiner Existenz folgende Namen:

>>1842 bis 1881 Frankfurter Bahnhof,
1881 bis 1950 Schlesischer Bahnhof,
1950 bis 1987 Ostbahnhof,
1987 bis 1998 Hauptbahnhof,
seit 1998 Ostbahnhof<< (aus: Berlin Ostbahnhof)

Heute ist er immer noch einer der wichtigsten Bahnhöfe Berlins und wird von vielen Zügen angefahren. Im Bild unten fährt 143 233-14 mit dem RB14 nach Nauen.

218 831-6 in Berlin

Der Wriezener Bahnhof in Berlin Friedrichshain ist nun schon viele Jahre Geschichte. Die letzten Gleise wurden 2005 demontiert und verblieben ist nur ein Gleis, das früher Reichsbahnausbesserungswerk „Franz Stenzer“ östlich der Warschauer Brücke führte und jetzt von der Firma Talgo (Deutschland) GmbH für die Instandhaltung der DB-Talgo-Züge und von DB-AutoZug für das Abstellen konventioneller Nachtzüge genutzt wird.

regionova 814 093-1 unterwegs

regionova 814 093-1 unterwegs

Der Ort Karolinka befindet sich an der 1908 eröffneten Lokalbahn Wsetin–Groß-Karlowitz (heute Místní dráha Vsetín–Velké Karlovice). Auf der Linie herrscht noch immer reger Personenverkehr mit fast stündlichen Abfahrten.

Eingesetzt werden u.a. Triebwagen der Reihe 814, die eine modernisierte Form der ČSD-Reihe M 152.0 darstellen.

Kraftwerkskanal und Brücke bei Žilina

Ähnlich vielen anderen Flüssen in Europa ist auch der Váh (Waag) in den letzten Jahrhunderten zum Hochwasserschutz, Bereitstellung von Brauchwasser und auch zur Energiegewinnung umgestaltet worden. Südlich von Žilina treffen wir auf einen Kraftwerkskanal, der über viele Kilometer parallel zum Fluß verläuft, um dann beim nächsten Kraftwerk zur Energieumwandlung genutzt zu werden.

Bhf. Jedlina Górna

Bhf. Jedlina Górna

Der Bahnhof Jedlina Górna liegt an der Bahnstrecke Wałbrzych–Kłodzko, die 1879/80 gebaut wurde. Die Bahnlinie ist die Verlängerung der Schlesischen Gebirgsbahn.

Jedlina Górna liegt von Wałbrzych kommend direkt hinter dem 1909 bis 1911 erbauten zweiten Tunnel unter dem Tunnel unter dem Mały Wołowiec (Tunel pod Małym Wołowcem). Mit 1601m Länge ist er der längste Tunnel Polens. Die maximale Überdeckung des Tunnels beträgt ca. 180 m. Der jetzt benutzte Tunnel ist die zweite Tunnelröhre, die erste wurde im Rahmen des Baus der Bahnlinie von 1876 bis 1879 gebaut, wird heute aber nicht mehr benutzt.

Der Bahnhof Jedlina Górna hieß früher Steingrund. Bilder aus den ersten Jahren der Bahn sind im Netz an einigen Stellen zu finden, u.a. hier: Przystanek osobowy (p.o.) PKP Jedlina Górna (dawny) – Steingrund, Kamieńsk Wałbrzyski (do 1947 r.)