Idylle an der Hufnagelfabrik

Nur noch der Schornstein kündet von der industriellen Vergangenheit dieses Platzes. Die Natur hat sich den Platz in den letzten Jahrzehnten fast komplett zurückgeholt. Allerdings sind auch hier Veränderungen zu erwarten. Ein Investor plant, ein neues kleines Stadtviertel hier zu bauen. Die Nähe zum Bahnhof und zur Stadt locken.

Ein Notschuß auf HSL 151 017-1

HSL 151 017-1 kam für mich etwas überraschend und auch aus der falschen Richtung. Deshalb nur ein Notschuß mit dem Smartphone.

Was ich bei dem Zug erstaunlich fand: hinter der schon uralten Lok kam ein Zug, der fast ausschließlich aus mehr oder weniger fabrikneuen Kesselwagen bestand. Nur ein Wagon war etwas älter. Und der Zug kam in der Lücke zwischen RB 24 nach Eberswalde und RE 3 nach Stralsund. Meist kommen die Güterzüge erst nach dem RE 3.

RE3 nach Schwedt, gezogen von einer TRAXX 3

Auch beim RE3 nach Schwedt sind TRAXX 3 und im Zugverband vereint. Der Steuerwagen hat die NVR-Nummer D-DB 50 80 86-75 025-6. Bei der TRAXX handelt es sich um die 147 020.

Es handelt sich bei dem Steuerwagen um die Unterbauart DBpzfa 763.9.

Auf der Seite deutsche-reisezugwagen.de ist dazu u.a. folgendes vermerkt:

Im Rahmen weiterer Modernisierungen von Doppelstockwagen von DB Regio Nordost entstand die Bauart DBpzfa 763.9, welche weitgehend der Bauart DBpzfa 763.7 ähnelt, sich jedoch durch das WC unterscheidet. Während das WC beim DBpzfa 763.7 komplett entfernt wurde, wurde es bei der Bauart DBpzfa 763.9 lediglich von einem behindertengerechten WC in ein normales zurückgebaut – beide Bauarten entstanden durch Umbau aus DBpbzfa 763.5.

Quelle: 763 DBp[b]zfa | Deutsche-Reisezugwagen.de

Weitere Informationen auf den genannten Quellseiten.

RE3 nach Süden, Steuerwagen voraus

Der RE3 nach Lutherstadt Wittenberg (RE3313 aus Stralsund Hbf) wird geführt von einem Steuerwagen DBpzfa (NVR: D-DB 50 80 86-81 003-5) der DB AG. Hinten schiebt, wie immer häufiger beim RE3 zu sehen, eine TRAXX 3 – heute 147 018.

Der Heber vom Mäckersee ist zurückggebaut

Über viele Jahrzehnte gab es an dieser Stelle den sogenannten Heber vom Mäckersee. Die Anlage diente der schnellen Entleerung des Oder-Havel-Kanals zwischen den Wassertoren Lichterfelde und Pechteich im Havariefall. Die Anlage funktionierte nach dem gleichen Prinzip wie ein Heberwehr. Sie wurde im Zuge des weiteren Ausbaus der Havel-Oder-Wasserstraße (hier Lose E2/F2) zurückgebaut und auch der Graben bis zum Mäckersee entsiegelt und verfüllt.

Früher sah es hier so wie auf diesen Aufnahmen aus dem Jahr 2006 aus: Heber Mäckersee

Binnenhafen ohne Wasser

Inspiriert durch eine Karte meines Postkartenfreundes, wollte ich die wichtigsten Elemente des Eberswalder Binnenhafens aus ungewohnter Perspektive festhalten. Das Wetter hätte noch etwas sonniger sein können. Es wird also irgendwann eine Wiederholung geben.

Der Binnenhafen Eberswalde ist derzeit u.a. durch Umschlagarbeiten für den Ausbau des Oder-Havel-Kanals im Bereich der Lose E2/F2 gut ausgelastet. Der große Steinhaufen im rechten Teil des Bildes wird demnächst die Ufer des Kanals vor Sog und Wellenschlag schützen.

2 Reiher in der Fine

Beim Überqueren der Fine sehe ich 2 Reiher nach Beute Ausschau halten. Den weißen würde ich als Seidenreiher (link wikipedia: Seidenreiher) identifizieren. Der graue scheint mir ein Graureiher bzw. Fischreiher zu sein (link: Graureiher). Mir fehlte auch etwas die Brennweite, um die Details besser zu erkennen.

Als Fine wird auf Karten manchmal der Abfluss des Wehres vom Messingwerkhafen bezeichnet. Seitdem das WSA Eberswalde in der 2. Schleusenkammer der Schleuse Heegermühle ein neues Wehr zur Regulierung des Wasserstandes gebaut hat, herrscht hier nur noch ein geringer Durchfluss.