Winter in Berlin, kurz vor Weihnachten, Greifswalder Allee / Prenzlauer Berg:

Kategorie: Allgemein
OE63 nach Joachimsthal
Bei einer entspannten Radtour traf ich in Joachimsthal auf ein Regioshuttle der ODEG, das hier als Regionalbahn OE63 dem Endpunkt seiner Fahrt entgegen strebt. Der VT 650.66 der ODEG pendelt stündlich zwischen Eberswalde und Joachimsthal.
Waldwegezerstörungswerk
Bei Bildern wie diesem frage ich mich, warum das Fahren mit einem PKW bzw. Fuhrwerk im Wald normalerweise verboten wird. Vielleicht ja nur, damit niemand sieht, wie Wege durch (oder in diesem Falle zur) Holzabfuhr zerstört werden, um dann aufwendig als Schotterpfad wieder hergerichtet zu werden.
Als ich vor 3 oder 4 Wochen hier (südlich des Samithsees) entlang fuhr, war die Welt noch in Ordnung – es war ein gut festgefahrener sandiger Waldweg, den ich unter den Reifen hatte. Aber für einen 40-Tonner reicht so etwas natürlich nicht.
Auf einem anderen Waldweg, etwas weiter südlich sah ich heute morgen eine 40-Tonner-Mulde, die wohl für die Befestigung dieses Weges eine Fuhre Schotter oder Recycling-Material in den Wald gebracht hat. Moderne Forstwirtschaft nennt man so etwas dann wohl offiziell.
Abriß der Steinfurther Brücke
Mit dem Rückbau / Abriß der Steinfurther Brücke geht der Neubau der direkten Verbindung zwischen Finowfurt und Lichterfelde in seine entscheidende Phase.
Der Abriß der 2. Behelfsbrücke schafft Platz für das Einschwimmen der neuen vorgefertigten Brücke über den Oder-Havel-Kanal. In Zukunft wird es auch an diesem Kanalübergang keine Verkehrsbeschränkungen mehr geben.
Bahnübergang bei Stare Kaleńsko
Bahnhof Złocieniec

Złocieniec (deutsch Falkenburg) liegt im Südosten der Woiwodschaft Westpommern am Zusammenfluss der Flüsse Drawa (Drage) und Vansow. Die Umgebung gehört zur Pommerschen Schweiz und zur Pommerschen Seenplatte. Der Ort hat ca. 13.000 Einwohner und hat seit 1877 einen Bahnhof an der Nebenbahn Runowo Pomorskie-Chojnice.
Bis 1991 kreuzte hier die Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn. Auf dieser Strecke soll laut Railmap – Kolejowa Mapa Polski und auch wikipedia von Złocieniec nach Süden bis Mirosławiec noch Güterverkehr durchgeführt werden.
182 070-3 bei der Durchfahrt durch Lesięcin

182 070-3 mit einem Kesselwagenzug auf einem eingleisigen Abschnitt der elektrifizierten Bahnstrecke Stargard–Gdańsk bei der Durchfahrt durch Lesięcin.
Laut Eisenbahn Datenbank und Fotogalerie wurde die 182 070-3 1964 bei Skoda gebaut und hat die Fahrgestellnummer 5028. Besitzer waren Československé státní dráhy (ČSD) bis 1993, dann České dráhy (ČD) und seit 2006 CTL Logistics Sp. z o.o. (CTL Logistics).
Dramatisch
Dramatisch zeigte sich der Himmel heute abend, als ich mich gerade auf eine kleine Radtour begeben wollte, es sah aus, als könnte die Welt gleich untergehen, es fielen aber nicht einmal 3 Tropfen …

Ein Loch in der Wolkendecke läßt die Sonne kurz hindurch und die Kamera ist mit dem Kontrastumfang mal wieder etwas überfordert.
M62-1007 auf der Neißebrücke bei Guben

Die Aufnahmebedingungen waren nicht die besten. Starkes Gegenlicht schien für Züge aus Osten. Die gezeigte M62-1007 befindet sich auf dem Weg nach Guben und wird gleich die Grenzbrücke über die Neiße überqueren.
Die Lok hat eine wechselvolle Geschichte. 1970 in Lugansk gebaut, fuhr sie viele Jahre als 120 295-1 für die Deutsche Reichsbahn (DR). Später dann als 220 295-0 für die Leipziger Eisenbahnverkehrsgesellschaft (LEG). Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist sie für CTL Express Sp. z o.o. (CTL Express). Danach wird es etwas unklarer. Es gibt Aufnahmen, die eine M62-1007 mit großen polnischen Scheinwerfern zeigt und die Angaben der Datenbank sind ungenau.
Ich hatte das Bild schon einmal hier gepostet: TD / Juni 2010
Quellen:
Луганск M62 #M62-1007
[PL]? M62-1007
Dedykacja dla antonio16622: M62-1007
ans Niederoderbruch
Nachdem ich gestern mit einem Kollegen zuerst nach Niederfinow und von da mit starkem Rückenwind ins Große b gelullert war, wollte ich heute noch einmal an den Rand des Barnimplateaus radeln und den Blick hinab ins Niederoderbruch und auf das Schiffshebewerk genießen:
Wer die Region kennt, wird den Blick auf Struwenberg, Niederfinow und das Schiffshebewerk wiedererkennen.
Gestern und heute scheinen die ersten wirklich sonnigen Tage in diesem Jahr zu sein. Nur kleine Wolken ziehen über den Himmel und die Erinnerung an den zu feuchten und zu kalten Mai ist fast vergessen.































