Obus von Gräf & Stift auf dem Weg zum Kleinen Stern, Eberswalde, Eisenbahnstraße
Noch prägen die Gräf & Stift – Obusse das Straßenbild von Eberswalde, aber ähnlich wie es den Vorgängern von Ikarus, Skoda, LOWA und anderen erging, sollen auch diese durch die nächstneuere Generation ersetzt werden.
Tief verschneit zeigt sich der nördliche Barnim in diesem Winter, bereits 3 Wochen liegt der Schnee jetzt hier und noch ist kein Ende in Sicht. Eines fehlt aber noch: Sonne, denn immer nur trübe Hochnebeltage oder tief hängende Wolken vermiesen die Freude am Winter ein wenig.
Anhaltendes normal kaltes Winterwetter und Schneefall lassen den Finowkanal langsam erstarren. Die Schleusenbecken sind oftmals schon zugefroren, wie hier die Schleuse Drahthammer.
In den Bereichen mit strömendem Wasser ist von Eis aber nach wie vor keine Spur. Für eine komplette Vereisung des Kanals wäre langanhaltender starker Frost erforderlich.
Brandenburg erlebt derzeit einen der „wintersten“ Winter der letzten Jahrzehnte und ich kann mich kaum erinnern, wann wir das letzte mal so lange Kälte und Schnee hatten wie derzeit. Der heutige Tag war zunächst auch nur grau in grau und es schneite immer wieder ganz wenige Krümel. Ein besonderer Augenblick war aber, als gegen halb vier die Wolkendecke aufriß und den Horizont fast zum Glühen brachte, eine Stunde später sah es dann immer noch so aus:
Am Schiffshebewerk ist auf der Baustelle Ruhe eingekehrt und auch eine Besichtigung des „Schiffsfahrstuhls ist nicht möglich, da Weihnachtspause besteht. Schade eigentlich, denn so stehen die vielen Feiertagsausflügler vor verschlossenen Türen und schleichen an den Zäunen entlang.
Trotz seiner nur 3.000 Einwohner ist Picton fast jedem Neuseelandbesucher ein Begriff, denn in dem Ort an der Nordostecke der Südinsel kommen die Fähren von der Nordinsel an und hier beginnt das Eisenbahnnetz der Südinsel. Von Picton kann man derzeit immerhin noch nach Christchurch oder auch Greymouth per Zug fahren und erlebt so ein etwas anderes Neuseeland.
Interessant dürfte auch sein, daß der Bahnhof trotz sonst üppiger Vegetation einer Schotterwüste gleicht.
Im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde werden weitere Wohnblocks abgerissen. Diesmal in der Lehnitzseestraße.
Was eine wirtschaftliche und auch städtebauliche Notwendigkeit sein mag, schafft riesige leere Flächen, die zur Brache werden und gleichzeitig ein Symbol für den Rückgang der Bevölkerungszahlen im Osten Deutschlands sind.
Ich frage mich, wie diese Abrisse die Verbliebenen empfinden. Der eine wird es vielleicht gut finden, daß er in einem inzwischen sanierten Neubaublock inmitten der „Wildnis“ lebt, der andere aber wohl eher an die vergangenen Zeiten zurückdenken.
Konsequenter wäre es in meinen Augen, das Viertel zu verkleinern und nicht einzelne Blocks aus dem Verband zu lösen. So stehen am Ende einzelne Riegel einsam im Wald und wachsen langsam zu.
Das erste Regen- und Sturmwochenende brachte einige Verwüstung in Deutschland und läutete auch im Barnim den Übergang vom sonnigen Spätsommerwetter zum Herbst ein.