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Wasserkraftwerk Dychów

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Das Wasserkraftwerk Dychów ist das vorletzte der Kraftwerke am Bóbr und es ist eines der beeindruckendsten Wasserkraftwerke im polnischen Flachland. Genauso wie die in Żagań und Raduszec Stary dem Unternehmen Zespół Elektrowni Wodnych Dychów S.A.. Das Wasserkraftwerk Dychów ist ca. 10 Kilometer von Krosno Odrzańskie entfernt.

Laut der Webseite (Elektrownia Wodna Dychów) wurde das Wasserkraftwerk Dychów 1936 erbaut. Es wurden 3 Kaplanturbinen mit jeweils 30 MW bei 110 m³/s je Turbine eingebaut. Die Fallhöhe beträgt 20 Meter. Diese Fallhöhe konnte nur erreicht werden, indem das Wasser zum Stausee über den knapp 21 Kilometer langen Kanał Dychowski geleitet wird. Der Kanał Dychowski verläßt den Bóbr in der Nähe von Nowogród Bobrzański.

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Wasserkraftwerk Raduszec Stary

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Das Wasserkraftwerk Raduszec Stary ist das letzte am Bóbr gelegene, ehe dieser in die Oder mündet. Der Bóbr hat bis hierher einen Weg von ca. 270 Kilometern zurück gelegt. Der Fluss ist einer der wichtigsten Zuflüsse der Oder und entspringt im Rehorngebirge auf 780 m Höhe.

Im letzten Jahr hatte ich das Wasserkraftwerk und Wehr in Żagań gesehen und bin damals neugierig geworden, wie die Eigentumsverhältnisse bei den Kraftwerken sind. Auch dieses Wasserkraftwerk hier gehört dem Unternehmen Zespół Elektrowni Wodnych Dychów S.A.. Auf deren Seite und auch auf der polnischen wikipedia sind die Daten zu Raduszec Stary zu finden.

Das Wasserkraftwerk Raduszec Stary hat demnach zwei Kaplan-Turbinen mit einer installierten Leistung von jeweils 1.490 kW bei einem Durchfluss von 36,4 m³/s und einer Fallhöhe von 4,8 Metern. Das Kraftwerk wurde 1935 gebaut. (Elektrownia Wodna Raduszec Stary)

Wasserkraftwerk und Wehr in Żagań

In Żagań befindet sich am Bobr das Wasserkraftwerk Zagan I. Es wurde 1898 gebaut und hat eine installierte Leistung von 945 kW. Die Energie des Bobr wird mit 3 Kaplanturbinen zu Strom umgewandelt. Die Turbinen haben jeweils einen Durchmesser von 1580 mm und sind für einen Durchfluss von 12,55 m3/s ausgelegt. Die Fallhöhe an der Staustufe beträgt 2,72 Meter.

Das Wasserkraftwerk gehört heute dem Unternehmen Zespół Elektrowni Wodnych Dychów S.A.. Auf der polnischen wikipedia sind die weiteren zum Unternehmen gehörenden Wasserkraftwerke aufgelistet: Zespół Elektrowni Wodnych Dychów.

Neben dem Kraftwerk befindet eine Wehranlage, die über 2 breite Fischbauchklappen mit beidseitigem Antrieb und ein vierfaches Schützenwehr verfügen.

Kraftwerk Boxberg

wikipedia schreibt zum Kraftwerk Boxberg

Das Kraftwerk Boxberg ist ein deutsches Braunkohlekraftwerk in Boxberg/O.L. in der Oberlausitz (Sachsen). Während seiner höchsten Ausbaustufe in den achtziger Jahren war es mit einer Nennleistung von 3250 Megawatt das größte Kohlekraftwerk in der DDR.

Das von der Vattenfall Europe Generation AG (ehemals VEAG) betriebene Kraftwerk hat eine Nennleistung von 2575 Megawatt.

Unabhängig davon, daß es Braunkohle zu Strom umwandelt und damit auch trotz modernster Technik viel Dreck in die Luft pustet, ist es ein beeindruckendes Bauwerk und bei diesen Lichtervhältnissen ein dankbares Fotoobjekt. Was da so schön dampft ist übrigens Wasserdampf und damit relativ ungefährlich, die Schadstoffe sieht man dagegen nicht.

Papierfabrik Wolfswinkel

Das Finowtal ist eine der Wiegen der preußischen Industriealisierung, spätestens zur Wende war es damit aber vorbei. Die Industrieproduktion ging massiv zurück und einige Betriebe, wie z.B. die Chemische Fabrik, wurden komplett zurück gebaut.

Der Papierfabrik ist dies bisher erspart geblieben, Produktion gibt es aber trotzdem nicht mehr. Die Papierfabrik wurde 1729 an diesem Standort errichtet, 1929 wurden Teile des Werks im Stil der Neuen Sachlichkeit neu gebaut und 1994 wurde die Produktion eingestellt. Eine Idee oder Vision für das Gelände gibt es leider nicht und auch die repräsentative Fabrikantenvilla ist bereits vor Jahren abgebrannt.

Informationsquellen:
Märkische Eiszeitstraße / Kati Berg / Tagesspiegel

Getreidespeicher in Nobleford, Alberta

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An den großen und gut sichtbaren Getreidespeichern (Grain elevator) sind Bahnhöfe in der Canadischen Prärie schon aus sehr großer Entfernung zu erkennen. Diese hier in Nobleford sollen nach Aussage der englischen wikipedia (Nobleford, Stand 13.06.2013) aber leider inzwischen abgerissen sein.

Nobleford ist eine Ortschaft gut 30 Kilometer nördlich von Lethbridge, die 1909 gegründet wurde und inzwischen ca. 1.000 Einwohner zählt. Interessanterweise zählt der Ort damit zu den größten Dörfern Albertas und kann nach dem Alberta’s Municipal Government Act den Status einer Stadt erreichen.

Bahnhof Sternberg

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Auch der Bahnhof von Sternberg liegt am stillgelegten Teil der Bahnstrecke Wismar–Karow. wikipedia schreibt zum Personenverkehr:

Der Personenverkehr auf der Wismar-Karower Eisenbahn von Blankenberg über Sternberg in Richtung Goldberg wurde 1996 (Karow–Sternberg) beziehungsweise 1998 (Sternberg–Blankenberg–Wismar) eingestellt. Über den Busverkehr ist Sternberg jedoch weiterhin an Blankenberg und somit an den Zugverkehr angebunden.

(wikipedia: Sternberg | Verkehr)

Obwohl der Personenverkehr eingestellt ist, herrscht trotzdem Bewegung am Bahnhof. Die ecoMotion-Biodieselanlage in Sternberg sorgt für neue Trasnporte.

Steinsilo in Althüttendorf

In der Nähe von Groß Ziethen (östlich von Althüttendorf) wurden über viele Jahre Steine abgebaut, die für die verschiedensten Zwecke im Bauwesen verwendet wurden. Ein Teil der Steine wurde per Bahn abtransportiert. Bei dem abgebildeten Gebäude könnte es sich um ein Silo für die Zwischenlagerung der Steine handeln. Früher gab es Schmalspurgleise von Althüttendorf Richtung Groß Ziethen, Reste davon waren lange bei der Autobahnquerung der B198 zu sehen, sind jetzt aber verschwunden.

Informationen zu den Steinschlägern / Steinbrüchen bei Althüttendorf / Groß Ziethen sind im Netz kaum vorhanden, erwähnt wird es u.a. in diesem Tourenvorschlag: Rund um den Grimnitzsee

Das genaue Aufnahmedatum des Bildes konnte ich im Nachhinein nicht mehr feststellen, das Bild wurde vermutlich im Sommer 1997 aufgenommen.