Wehr Heegermühle

Nachdem die Schleuse Schöpfurth seit Anfang Mai wieder in Betrieb ist, stellt die Baustelle des neuen Wehres Heegermühle (im Eberswalder Ortsteil Finow) die größte Baustelle am Finowkanal dar.

Bisher wurde der Wasserstand und Durchfluß an der Staustufe Heegermühle durch das Wehr im Messingwerkhafen und durch die Schleuse reguliert. Dies führt natürlich zu starkem Verschleiß an der Schleuse.

Aus diesem Grund baut das WSA Eberswalde nun ein neues Wehr. Siehe dazu auch die Presseinformation des WSA vom 15.11.2006 (Ersatzneubau Wehr Heegermühle, Finowkanal km 71,01)

Das neue Wehr wird in der alten Schleusenkammer gebaut. Die Arbeiten gehen wegen des milden Winters gut voran und die Spundwände im Oberwasser wurden bereits gebaut und der Bereich dazwischen gebaggert.

Derzeit läuft der Teilabbruch der alten Bausubstanz. Der Bau des Wehres Heegermühle folgt damit den bereits durchgeführten Neubauten von Wehren an den Schleusen Stecher und Liepe.

Abriß der Lichterfelder Wassertorbrücke

Der Abriß der Lichterfelder Wassertorbrücke ist fast abgeschlossen. Am 11.04. wurden Reste des Unterwasserbetons abgebrochen. Die Spundwände für die Kanalerweiterung sind geschlagen und verankert. Letzter Schritt ist das Ausbaggern und Abdichten, was in den nächsten Wochen folgen wird.

Abriß Kreuzungsbauwerk

Das alte Kreuzungsbauwerk zwischen dem Oder-Havel-Kanal und der Bahnlinie nördlich der Stadt Eberswalde ist Geschichte. Der Betonüberbau ist komplett abgerissen, nur die Einhausung, die zum Schutz der Bahn vor herabfallenden Trümmern errichtet wurde, steht noch. Aber auch sie soll am folgenden Wochenende verschwinden.

Abriß Wassertor Lichterfelde

Das WSA Eberswalde hat mit dem Abriß des Wassertors in Lichterfelde begonnen. Der Abriß ist Voraussetzung für den weiteren zügigen Ausbau des Kanals in diesem Abschnitt.

Blick von Osten – der Kran, der das Wassertor herausheben soll, ist montiert.

Blick vom Südufer auf das abgetragene Maschinenhaus.

Abriß des alten Kraftwerks in Finow

In Finow wird derzeit das alte Kraftwerk abgerissen und damit verschwindet ein weiterer „Schandfleck“ aus der Stadt, der einen großen historisch-architektonischen Wert hat. Denn dieses Kraftwerk war das erste in Deutschland nach einem architektonischen Konzept gebaute, daß eine Art Probe für das Kraftwerk Klingenberg in Berlin war.

Im Gegensatz zum Abriß des Bahnhofes Eisenspalterei unmittelbar vor der LAGA hat diese Maßnahme aber noch kein großes Echo gefunden.