Kategorie: Verkehr

Oderhaupt der Schleuse Hohensaaten Ost

Bei der Schleuse Hohensaaten ist es schwierig von einem Ober- und Unterhaupt zu sprechen, da die Wasserstände der Oder mal höher und mal niedriger als auf der Oderhaltung (Abschnitt Richtung Liepe / Niederfinow) sind. Es wird daher manchmal vom Oderhaupt gesprochen. Hier noch mit ordentlich Eis.

Schleusenruine Wüsteneutzsch

Nachdem ich aus einem traurigen Anlass in Sachsen-Anhalt weilte, konnte ich endlich einmal die Reste der Schleuse in Wüstenetzsch am nicht fertig gestellten Saale-Elster-Kanal besuchen.

Was für den einen nur kuriose Reste aus der Vergangenheit sind oder für andere ein Symbol für die Verschwendung von Steuergeldern ist, ist vor allem ein Zeichen für diskontinuierliche Verkehrspolitik und deren Folgen. Überall in der BRD findet man ähnliche Zeugnisse. Reste von Brückenbauten, Reste von Autobahnprojekten und so weiter … Bei manchen dieser Projekte mag es gut sein, daß sie nie fertig gebaut wurden, bei vielen hat der Stop des Baus die wirtschaftliche Entwicklung der Region aber nachhaltig negativ beeinflusst.

Brücke über den Noteć bei Stare Bielice (województwo lubuskie)

Brücke über den Noteć (auf deutsch Netze) bei Stare Bielice (województwo lubuskie)

wikipedia schreibt zum Noteć:

Der Noteć ist der wichtigste Nebenfluss der Warthe. Sie ist 366 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 17.240 km². Der Fluss entspringt in der Woiwodschaft Großpolen zwischen Koło und Włocławek, durchfließt den Gopło-See südlich der Stadt Inowrocław und fließt südlich der Stadt Schneidemühl (Piła) vorbei nach Westen. Es besteht eine Kanalverbindung über Bromberg (Bydgoszcz) zur Weichsel, der Bromberger Kanal (Kanał Bydgoski), 1772 bis 1774 erbaut; er verbindet die Brahe (Brda), einen Nebenfluss der Weichsel, mit der Netze, die bei Zantoch (Santok) in die Warthe mündet. Da die Warthe in die Oder mündet, wird durch den Bromberger Kanal ein Schifffahrtsweg zwischen Weichsel und Oder hergestellt.

An der Schleusentreppe Arzviller

Die Schleusentreppe Arviller wurde 22. September 1853 in Betrieb genommen. Sie ist Teil des östlichen Abschnitts des Canal de la Marne au Rhin. Seit Eröffnung des Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller (französisch Plan incliné de Saint-Louis/Arzviller) ist sie ohne Funktion und außer Betrieb genommen. Die Schleusentreppe läßt sich gut mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß erkunden.

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