Kategorie: Unterwegs

Die  Kirche von Ruhpolding, heute mit etwas Sonne 

Das Wetter ist auch hier etwas durcheinander. Nachdem an den ersten Tagen mit Frost nachts im zweistelligen und am Tag im einstelligen Bereich herrschte und dazu  Sonne schien, regnete einen ganzen Tag ca.25 L/m2. Und seitdem scheint mal die Sonne, mal ist es bedeckt oder es herrscht dichter Nebel. Die Temperatur liegt dabei fast durchweg im positiven Bereich. Bis auf die großen Mengen Restschnee ist es bei uns in Berlin-Brandenburg winterlicher. 

Schiffsfriedhof oder Siedlung?

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Zwischen den Schleusen Nr. 26 und Nr. 27 des Kanal Charleroi-Brüssel stehen Fracht- und Passagierschiffe, die als Wohnraum genutzt werden. Bei einigen der Schiffe scheint es aber fraglich, ob sie nicht schon in die Kategorie Wrack gerutscht sind. Das feuchte Wetter des heutigen Tages und auch das Klima in Belgien tun sicher einiges dafür.

Schiffshebewerk Ronquières

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Das Schiffshebewerk Ronquières sehen wir uns nur von der Straßenbrücke unterhalb an, einen ausführlicheren Besuch hatte ich vor fast 10 Jahren unternommen.

Das besondere an der Anlage ist im Gegensatz zu den in Deutschland gebauten Schiffshebewerken und auch denen am Canal du Centre, daß die Förderung hier über eine schiefe Ebene erfolgt. Die Länge der schiefen Ebene beträgt 1.432 Meter, wobei ein Höhenunterschied von 67,73 Meter überwunden wird.

Wikipedia schreibt dazu:

Das Schiffshebewerk Ronquières (französisch Plan incliné de Ronquières) befindet sich in Belgien in der Provinz Hennegau (französisch Hainaut) im Landesteil Wallonien. Es wurde zwischen 1962 und 1968 gebaut und nach dem an seinem unteren Ende befindlichen Dorf Ronquières benannt. Das Schiffshebewerk ersetzt 14 Schleusen im Zuge des Kanal Charleroi–Brüssel.

(Schiffshebewerk Ronquières – Wikipedia)

Lichterspiel am Schiffshebewerk Nr. 4 des Canal du Centre in Thieu

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Die alten Schiffshebewerke des Canal du Centre sind immer noch in Betrieb, wenn auch nur für die Freizeitschiffer. Und ähnlich wie bei meinem ersten Besuch faszinierte mich das nächtliche Lichterspiel am Hebewerk Nr. 4.

Wikipedia schreibt zu den Schiffshebewerken des Canal du Centre:

Die vier hydraulischen Schiffshebewerke des Canal du Centre in Belgien wurden zwischen 1882 und 1917 erbaut und 1998 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Sie sind noch weitgehend im Originalzustand erhalten. Seit 2002 fährt die Frachtschifffahrt nicht mehr über die alten Hebewerke, sondern über das neue Hebewerk von Strépy-Thieu.

1882 stimmte die belgische Regierung diesem Plan zu. Er sah vier Hebewerke von etwa gleichen Abmessungen vor: Das – höchstgelegene – Hebewerk Nr. 1 in Houdeng-Goegnies mit einer Hubhöhe von 15,397 m, Nr. 2 in Houdeng-Aimeries von 16,934 m und Nr. 3 in Bracquegnies sowie Nr. 4 in Thieu mit jeweils 16,933 m.[1]

Eröffnung des ersten Hebewerks
Hebewerk Nr. 1 wurde am 4. Juni 1888 durch den belgischen König Leopold II. feierlich eröffnet. Anschließend entbrannten jedoch angesichts der hohen Kosten für den Bau der Schiffshebewerke heftige Debatten über die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Erst 1894 konnten daher die Maurerarbeiten an den drei übrigen Hebewerken abgeschlossen werden. Der Weiterbau verzögerte sich dadurch bis 1910.

Eröffnung des Kanals
Wenige Tage nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 marschierten die Deutschen in Belgien ein. Die deutsche Besatzungsmacht erachtete den Kanal als strategisch wichtig, weshalb sie den Weiterbau anordnete. 1917 konnten dann – diesmal kriegsbedingt ohne jegliche Feierlichkeiten – die übrigen drei Hebewerke in Betrieb genommen werden, womit der Kanal auf voller Länge befahrbar war.

Weltkulturerbe
1998 beschloss die UNESCO, die vier Schiffshebewerke des Canal du Centre in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen.

Schiffshebewerke des belgischen Canal du Centre – Wikipedia

Panoramavergleich neues und altes Schiffshebewerk in

Panoramavergleich neues und altes Schiffshebewerk in

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Ein letztes Panorama vom neuen Schiffshebewerk Strépy-Thieu und und dem alten Nr. 4 (Thieu) m Canal du Centre. Das obere Bild wurde aus einer normalen Aufnahme ausgeschnitten, das untere mit der Panoramafunktion erstellt. Außer der größeren Größe (bzw. Auflösung) der Originaldateien sehe ich jetzt keinen Vorteil für die Nutzung der Panoramafunktion.

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Oleftalsperre

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Besuch bei der Oleftalsperre in der Eifel.

Wikipedia schreibt dazu:

Die Stauanlage Oleftalsperre befindet sich in der Nähe des Nationalparks Eifel bei Hellenthal im Naturpark Hohes Venn-Eifel im Kreis Euskirchen (Nordrhein-Westfalen). Das Staubecken fasst rund 20 Millionen Kubikmeter und wird von dem Fluss Olef gespeist.

Die Oleftalsperre wurde zwischen 1954 und 1959 zum Zweck des Hochwasserschutzes und der Trinkwassergewinnung gebaut und seither zweimal verstärkt (1962–1965 und 1982–1986). Die offizielle Inbetriebnahme und der erste Vollstau waren erst 1965. Ihre Staumauer in Pfeilerzellenbauweise aus Beton ist bis heute einmalig in der Bundesrepublik. …

Weitere Zwecke der Stauanlage sind Niedrigwasseraufhöhung, Brauchwasserbereitstellung und die Energieerzeugung. Die Kraftwerks-Ausbauleistung beträgt 3 MW, das jährliche Arbeitsvermögen 2,6 GWh. Das Speicherkraftwerk wird betrieben von der RWE Innogy.

Die Talsperre gehört zum Wasserverband Eifel-Rur.

(Oleftalsperre – Wikipedia)