Kategorie: Industrie

Kraftwerk Boxberg

wikipedia schreibt zum Kraftwerk Boxberg

Das Kraftwerk Boxberg ist ein deutsches Braunkohlekraftwerk in Boxberg/O.L. in der Oberlausitz (Sachsen). Während seiner höchsten Ausbaustufe in den achtziger Jahren war es mit einer Nennleistung von 3250 Megawatt das größte Kohlekraftwerk in der DDR.

Das von der Vattenfall Europe Generation AG (ehemals VEAG) betriebene Kraftwerk hat eine Nennleistung von 2575 Megawatt.

Unabhängig davon, daß es Braunkohle zu Strom umwandelt und damit auch trotz modernster Technik viel Dreck in die Luft pustet, ist es ein beeindruckendes Bauwerk und bei diesen Lichtervhältnissen ein dankbares Fotoobjekt. Was da so schön dampft ist übrigens Wasserdampf und damit relativ ungefährlich, die Schadstoffe sieht man dagegen nicht.

Papierfabrik Wolfswinkel

Das Finowtal ist eine der Wiegen der preußischen Industriealisierung, spätestens zur Wende war es damit aber vorbei. Die Industrieproduktion ging massiv zurück und einige Betriebe, wie z.B. die Chemische Fabrik, wurden komplett zurück gebaut.

Der Papierfabrik ist dies bisher erspart geblieben, Produktion gibt es aber trotzdem nicht mehr. Die Papierfabrik wurde 1729 an diesem Standort errichtet, 1929 wurden Teile des Werks im Stil der Neuen Sachlichkeit neu gebaut und 1994 wurde die Produktion eingestellt. Eine Idee oder Vision für das Gelände gibt es leider nicht und auch die repräsentative Fabrikantenvilla ist bereits vor Jahren abgebrannt.

Informationsquellen:
Märkische Eiszeitstraße / Kati Berg / Tagesspiegel

Getreidespeicher in Nobleford, Alberta

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An den großen und gut sichtbaren Getreidespeichern (Grain elevator) sind Bahnhöfe in der Canadischen Prärie schon aus sehr großer Entfernung zu erkennen. Diese hier in Nobleford sollen nach Aussage der englischen wikipedia (Nobleford, Stand 13.06.2013) aber leider inzwischen abgerissen sein.

Nobleford ist eine Ortschaft gut 30 Kilometer nördlich von Lethbridge, die 1909 gegründet wurde und inzwischen ca. 1.000 Einwohner zählt. Interessanterweise zählt der Ort damit zu den größten Dörfern Albertas und kann nach dem Alberta’s Municipal Government Act den Status einer Stadt erreichen.

Wasserkraftwerk in Bischofswerder

Neben den Schleusen von Bischofswerder befindet sich noch ein kleines Wasserkraftwerk.

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Über das Wasserkraftwerk ist wenig zu erfahren. Laut einer Liste der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. soll es sich um 3 Kaplanturbinen mit einer Leistung von 240 kW und einer Ausbeute von 1.320 MWh/a.

Einer Diskussion im Forum von hidden-places.de zufolge könnte das Wasserkraftwerk und auch die Schleuse im Zeitraum 1986 bis 1988 gebaut worden sein.

AW: Parteihochschule „Karl Marx“ in Liebenwalde

Ansonsten hatte ich dort zwischen ´86 und ´88 dienstlich zu tun.
Nein, nicht im genannten Objekt, sondern an der Schleuse.
Diese wurde seinerzeit wegen der größeren Lastkähne rekonstruiert.
Im nördlichen Zehdenick wurden ja ZIegelsteine produziert (Tonabbau).
Gleichzeitig wurde an der Schleuse ein Wasserkraftwerk gebaut, erkennbar auf dem link am rechten Umfluter, oberhalb. Von tschechischen Spezialisten; die installierte Leistung habe ich vergessen, obwohl ich das Teil am Kranhaken hatte.

von user fernaufklärer

Wasserkraftwerk Zülow

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Die wikipedia hat dem Wasserkraftwerk Zülow einen eigenen Artikel gewidmet, aus dem die folgenden Zeilen stammen:

Das Wasserkraftwerk Zülow ist das größte Wasserkraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern. Es wurde in den Jahren 1922 bis 1924 gebaut. Seit 1973 angedacht, wurde es 1982 ein technisches Denkmal. Es liegt in Zülow, einem Ortsteil östlich von Sternberg am Mildenitzkanal inmitten eines Endmoränenzuges.

Die von Goldberg kommende und über Sternberg in die Warnow fließende Mildenitz wurde für das Kraftwerk Zülow auf einer Länge von 5,8 Kilometern umgeleitet, um das Gefälle auszunutzen. Der Kraftwerkskanal zweigt bei der Ortschaft Rothen vom natürlichen Lauf der Mildenitz … ab. Er durchquert einen 250 Meter langen Tunnel, weitet sich zu einem kleinen See und fließt in Zülow in einen zweiten Stausee, bevor das Wasser mit bis zu 7,24 Kubikmeter pro Sekunde durch ein Betonrohr mit 1,80 Meter Durchmesser den Hang hinunter auf die Kraftwerksturbinen drückt.

Der 22 Meter tiefer liegende Unterwasserkanal führt durch ein 30 Hektar großes Sumpfgebiet. Hier befand sich einst der Zülower See, der für den Bau des Kraftwerkes trockengelegt wurde. Der Tunnel im Oberwasserkanal war Bestandteil einer Entschädigung, damit die Äcker der Besitzer Oertzen (Adelsgeschlecht) verbunden blieben. Auf Beschluss des Landtages wurde er damals, ebenso wie Frau von Dallwitz, für den Kraftwerksbau enteignet. Pläne für eine Stromerzeugung in diesem Gebiet waren schon 1908 vorgelegt worden. Doch erst nach dem Ersten Weltkrieg konnte 1922 begonnen werden. Durch die 1920 vom Land gegründeten Mecklenburg-Schwerinschen Landes-Elektrizitätswerke (LEW) wurde das Kraftwerk fertiggestellt und ging 1924 ans Netz.[1][2]

Die Anlage mit dem Kanal, den Betonbrücken darüber, dem Pegelhäuschen, dem Einlaufbauwerk, dem Wohnhaus und dem Kraftwerksgebäude ist weitgehend aus der Ursprungszeit erhalten geblieben. Die Schalt- und auch die Rechenanlage von 1954 sind zwar nicht mehr in Betrieb, werden aber museal erhalten. Die beiden Turbinensätze sind von 1954. Die Generatoren wurden 2005 erneuert. Die alten Turbosätze von 1924 wurden 1945 von der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg demontiert. Um an die großen Maschinen heranzukommen, durchbrachen Soldaten der Roten Armee mit einem Panzer die Außenmauer der Maschinenhalle. An der Stelle des Loches befindet sich heute ein großes Tor. Die beiden Francisturbinen treiben zwei Generatoren von jeweils 550 Kilowatt an und nutzen das Gefälle von 22 Metern.

Das Kraftwerk wird heute als Laufwasserkraftwerk betrieben und war bis zum 22. April 2004 im Besitz der WEMAG AG mit Sitz in Schwerin. Seitdem gehört das Kraftwerk einem privaten Besitzer.