Kategorie: Bahn

Voith Maxima der Starkenberger Güterlogistik GmbH in Biesenthal

In Biesenthal sah ich anschließend eine grüne Voith Maxima mit offenen Güterwagen nach Norden fahren.

Nach Aussage der Webseite – loks-aus-kiel.de handelt es sich um die Lok Voith L06-40005, die seit 2016 der Starkenberger Güterlogistik GmbH gehört:


17.04.2009 Abnahme [Variante D/B/NL/PL]
29.04.2009 Auslieferung an Ox-traction (Locomotives) N.V., Roosendaal [NL]
[NVR-Nummer: 92 80 1264 005-0 D-OX]
29.04.2009 Vermietung an LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFT, Oberuckersee [D] „401“
__.__.201x an Structured Lease GmbH, Hamburg [D] „264 005-0“
__.__.201x – 31.03.2016 Vermietung an LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFT, Oberuckersee [D] „401“
[NVR-Nummer: 92 80 1264 005-0 D-OX]
05.09.2012 – 31.12.2012 Untervermietung an NBE RAIL GmbH, Aschaffenburg [D]
01.03.2013 Untervermietung an NbE Logistik GmbH, Aschaffenburg [D]
30.01.2014 – 28.02.2014 => Rail Time Logistics GmbH, Aschaffenburg [D] [Umfirmierung des Untermieters]
24.10.2016 an Starkenberger Güterlogistik GmbH, Starkenberg [D]
[NVR-Nummer: 92 80 1264 005-0 D-TRG]
[Tag der Überführung]
[Eingestellt bei TRIANGULA Logistik GmbH]
__.__.201x Umzeichnung in
[NVR-Nummer: 92 80 1264 005-0 D-STARK]

Die Informationen stammen vom Fahrzeugportrait: loks-aus-kiel.de – Portrait Voith L06-40005

Die STARKENBERGER Güterlogistik GmbH wurde aus dem Bestand der Wismut-Werkbahn gebildet und hat heute nach eigener Aussage 10 Strecken- und 2 Rangierlokomotiven sowie 128 offene Kastenwagen, 47 Schwerkraftentladewagen und 61 Kippwagen. Weiter erfährt man auf der Homepage:

Die STARKENBERGER Güterlogistik GmbH mit Sitz in Starkenberg wurde im Jahr 2015 zur Bündelung der Bahnaktivitäten infolge der, bereits Anfang 2014 von Wismut GmbH übernommenen Werkbahn, als Eisenbahnverkehrsunternehmen der Starkenberger Gruppe gegründet.

Die Werkbahn der Wismut, aus deren Volumen sowohl Mitarbeiter als auch Fahrzeuge, Nebenfahrzeuge sowie Infrastruktur und Instandhaltungskapazitäten der Bahnaktivitäten der Starkenberger Gruppe stammen, besteht bereits seit Mitte der fünfziger Jahre und bietet somit ein hohes Maß an Erfahrung im Eisenbahnbetrieb.

Zitat von der Firmenwebseite der STARKENBERGER GÜTERLOGISTIK GMBH

LOCON 201 und LOCON 202

Wenn ich weit in den Nordosten der Uckermark vorgedrungen bin, schiebe ich auf dem Rückweg oft auch einen Abstecher nach Pinoow mit ein. Heute treffe ich auf LOCON 201 (98 80 3201 222 7 D-LOCON) und LOCON 202 (98 80 3201 211-0 D-LOCON) mit abgestellten Motoren. Bei beiden Modellen handelt es sich um DR V100.

ARCELOR 143 001 verläßt den Güterbahnhof Stendell

Nach meinen Beobachtungen in Passow fährt eigentlich immer kurz nach der Zugkreuzung der RB66 gegen 16.00 Uhr irgendein Zug aus Stendell auf die Berlin-Stettiner-Bahn. Und so kommt es auch heute. ARCELOR 143 001 verläßt den Güterbahnhof Stendell mit einem kurzen Zug aus Gaskesselwagen.

Ein Blick auf den Güterbahnhof Stendell

Ich hatte bereits auf dem Weg nach Casekow (Warten im Regen) von der Brücke über die Bahn: Passow–Schwedt in Stendell das Licht der ARCELOR 143 001 gesehen. Zusätzlich ist jetzt noch die CAPTRAIN 185 517-0 erwacht und die Wahrscheinlichkeit ist gestiegen, dass irgendetwas bald losfahren würde.

Warten im Regen

Eigentlich sollte heute ein Sonderzug gezogen von der Dampflok 03 2155-4 durch Casekow fahren. Die Casekower schienen auch fast alle da zu sein, um ihn würdig zu empfangen. Aber nach gut 30 Minuten vergeblichen Wartens machte die Nachricht die Runde, die Lok wäre in Tantow mit Triebwerksschaden liegen geblieben. Schade!

Das Amt Gartz hatte auf die Sonderfahrt hingewiesen: Brandenburg- Vorpommersches Amt Gartz (Oder) – Sonderzüge zum 175. Jubiläum und Brandenburg- Vorpommersches Amt Gartz (Oder) – D 310 Berlin – Angermünde. Es sollte an das 175. Jubiläum zur Eröffnung der Bahnstrecke Berlin–Stettin erinnert werden, bei der am 16. August 1843 der Betrieb aufgenommen wurde.

Zur Strecke ist auf wikipedia u.a. folgendes zu finden:

Am 1. August 1842 wurde die Strecke Berlin–Eberswalde Hauptbahnhof eröffnet, die Verlängerung bis Angermünde erfolgte am 15. November 1842. Am 15. August 1843 wurde die gesamte Strecke Berlin–Stettin feierlich eröffnet, am 16. August 1843 der Betrieb aufgenommen. Am 1. Mai 1846 folgte die Eröffnung des Abschnitts Stettin–Stargard. Der Berliner Bahnhof in Stettin wurde dafür in einen Durchgangsbahnhof umgebaut und anschließend in Stettin Hauptbahnhof umbenannt.

(Quelle: Bahnstrecke Berlin–Szczecin – Wikipedia)

Andere hatten mehr Glück und zeigen z.B. hier: LOK Report – Sonderzug nach Stettin einige Bilder.