Monat: April 2013

Papierfabrik Wolfswinkel am Finowkanal im Panorama

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Die Papierfabrik Wolfswinkel ist eines der beeindruckendsten Gebäude am Finowkanal. Leider wird der Zustand der Gebäude aber immer schlechter. Hier gibt es einmal eine Panoramaaufnahme, aufgenommen mit der Panoramafunktion meiner Sony NEX-5N.

Weitere interessante aktuelle und alte Bilder gibt es neben meiner Seite (Papierfabrik) auch auf:

historische Fotos und Postkarten vom Finowkanal von Andreas Preuß

und auf

Eberswalder Schnappschüsse – Papierfabrik am Finowkanal von Knut Göritz

928 657 in Löcknitz

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Richtung Szczecin fahren Triebwagen der Reihe 628/928 im Zweistundentakt. Auf deutscher Seite geht es weiter bis Lübeck.

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wikipedia schreibt zu der Verbindung:

Seit 2002 verkehren die Züge von Szczecin wieder durchgehend auf der gesamten Strecke bis Bützow. Zunächst fuhren sie weiter bis Hagenow, seit 2006 nach Lübeck. Damit gibt es erstmals seit Kriegsende wieder durchgehende Züge von Lübeck nach Szczecin. Die Reisegeschwindigkeit ist allerdings, bedingt durch die vielen Halte und die Eingleisigkeit der Strecke, noch nicht sonderlich attraktiv. Derzeit brauchen die Züge zwischen Bützow und Pasewalk 150 Minuten, deutlich länger als 1995. Zwischen Lübeck und Szczecin dauert die Reise vier Stunden und 40 Minuten, in Gegenrichtung sogar fünf Stunden.

(wikipedia: Bahnstrecke Bützow–Szczecin – Seit 1990)

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Hier verläßt der Triebwagen 628/928 657 den Bahnhof Löcknitz in Richtung Szczecin.

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Bahnhof Löcknitz

Löcknitz ist der letzte größere Ort in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Weg nach Polen und der letzte Haltepunkt für Züge in Richtung Szczecin an der Bahnstrecke Bützow-Pasewalk–Szczecin. Auch dieser Bahnhof liegt recht verlassen und öde, die Gleise zeugen davon, daß er früher eine größere Bedeutung hatte. Immerhin verkehren hier noch regelmäßige Personenzüge, aktuell vor allem Triebwagen Baureihe 628 der DB AG.

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Morgenstimmung am Schiffshebewerk Niederfinow

Halbwegs unbeeindruckt von den Diskussionen Zukunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gehen die Arbeiten am Neubau des Schiffshebwerks Niederfinow weiter. Die Seilrollenträgerstützen und auch die Pylone wachsen langsam in die Höhe und das Bauwerk gewinnt an Kontur. Die Aufnahmen entstanden gegen 7.30 kurz nachdem die Sonne aufgegangen war und kurz bevor sie wieder hinter Wolken verschwand:

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Zur Zukunft der WSV hat die wikipedia derzeit klare Worte gefunden:

Die in der derzeitigen Bundesregierung vertretenen Parteien CDU und FDP hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, ein Gesetz zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vorzulegen. Hintergrund dieser Vereinbarung ist die Umwandlung der Behörde in ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das die Aufgaben übernehmen soll. Vom Bund ist im Endstadium der Reform nur noch eine Kontrollfunktion vorgesehen. Bereits im September 2010 fand dazu eine Anfrage der Grünen statt. Der zuständige Bundesminister für Verkehr Peter Ramsauer hat hierzu einen sogenannten Maulkorberlass verfügt, der den Amtsleitern verbietet, Erklärungen abzugeben.

aus: wikipedia: Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

VT650.60 bei der Einfahrt in den Bahnhof Bad Freienwalde

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Nachdem der Triebwagen in Richtung Wriezen am Bahnsteig 1b angehalten hat, kommt der Gegenzug auf Gleis 2 in den Bahnhof gefahren, fährt um den anderen Triebwagen herum, um schließlich am alten Hausbanhsteig 1a zum Stehen zu kommen.

VT650.68 der ODEG in Bad Freienwalde

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Immer kurz vor der vollen Stunde kreuzen im Bahnhof Bad Freienwalde die auf der Bahnlinie Eberswalde-Wriezen-Frankfurt/Oder verkehrenden Triebwagen der ODEG, Dabei kommt zuerst der Triebwagen aus Eberswalde, fährt am eigentlichen Hausbahnsteig vorbei und hält dann am neuen Bahnsteig 1b.

Bahnhof Bad Freienwalde

Einige Eindrücke vom Bahnhof Bad Freienwalde nur kurz nach Sonnenaufgang:

Bahnhof Bad Freienwalde
Bahnhof Bad Freienwalde

Der Bahnhof Bad Freienwalde liegt seit 1866 an der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder) und ist außerdem einer der Endpunkte der Bahnstrecke Angermünde–Bad Freienwalde die 1877 von der Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft (BStE) eröffnet wurde. Außerdem begann in Bad Freienwalde seit 1929 die Kleinbahn Freienwalde–Zehden, die in Hohenwutzen die Oder überquerte.

Die zuletzt eröffnete Kleinbahn war aber auch die erste Eisenbahnlinie, die eingestellt wurde. Nachdem bereits seit 1945 der Verkehr über die Oder wegen der Zerstörung der Oderbrücke unterbrochen wurde, ist seit dem offiziellen Stilllegungsdatum 1. März 1967 die Linie Geschichte. Der Verkehr wurde schon früher eingestellt.

Die Bahnlinie nach Angermünde hat es noch fast bis zur Jahrtausendwende geschafft und auf Ihr wurde 1997 die Strecke stillgelegt, auch hier wurde der Verkehr bereits früher eingestellt. Der Güterverkehr endete am 31. Dezember 1994 und der Personenverkehr zum Fahrplanwechsel am 28. Mai 1995.

Nachdem Bad Freienwalde nur noch ein Durchgangsbahnhof an einer eingleisigen Nebenbahn ist, wurden die Anlagen im Bahnhof stark vereinfacht und die hier verkehrenden Treibwagen stehen auf zwei hintereinander liegenden Bahnsteigen, die anderen Bahnsteiggleise 2 und 3 wurden zurück gebaut und nur das verbliebene Bahnsteigdach und der nicht demontierte Zugzielanzeiger erinnern daran, daß hier früher deutlich mehr los war.

alte Zugzielanzeiger
alte Zugzielanzeiger

Betriebsabläufe in Herzberg (Mark)

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Seit dem Sommerfahrplan gibt es wieder seltene Fahrten der DB AG nach Rheinsberg. Und da die eigentliche Linie von Berlin Lichtenberg über Oranienburg, Löwenberg, Herzberg (Mark) nach Rheinsberg auf Grund der Bauarbeiten an der Berliner Norbahn immer noch nicht befahrbar ist, fahren die Triebwagen derzeit zwischen Neuruppin Rheinsberger Tor und Herzberg (Mark) eine andere Route.

In Herzberg ist dadurch der Bahnhof wieder besetzt und es erfolgen Betriebsabläufe wie auf altmodischen Nebenbahnen gewohnt. Der GTW 2/6 der DB AG (646 024-9) kommt langsam aus Richtung Rheinsberg über die Äcker, passiert ein Formsignal und fährt zum Hausbahnsteig. Weichen werden manuell gestellt, es wird Kopf gemacht, eine kurze Besprechung mit dem Lok(Triebwagen)führer und weiter geht es nach Neuruppin. Das ganze dauert gut 5 Minuten.

Für mich war interessant, daß die Bahnhofsvorsteherin nicht mit dem Dienstfahrrad unterwegs war, aber sie sagte mir, es wird nur für die weiter hinten liegenden Weichen genutzt. Zu der an der Straße läuft sie.

LVT/S der EGP südlich von Wusterhausen/Dosse

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Die Triebwagen der DWA LVT/S hätten vielleicht auf noch mehr Nebenbahnstrecken eine Zukunft ermöglichen können, aber nachdem die DWA durch Bombardier übernommen wurde, >>unterblieb ein Weiterbau ebenso wie eine Erweiterung der Fahrzeugpalette um einen Steuerwagen oder eine Doppeltriebwagenvariante.<< (Zitat wikipedia: DWA LVT/S)

Zwischenzeitlich ist die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) in den Besitz einer der LVT/S gelangt und läßt ihn in der Prignitz verkehren. Der eingesetzte Triebwagen trägt die Nummer VT 504 001-9.

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RE2 nach Cottbus mit ODEG ET445.109 in Paulinenaue

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Langsam kommen die ODEG-Doppelstocktriebwagen vom Typ Stadler KISS in Fahrt und sind nicht mehr nur Thema in den Medien sondern auch bei Reisenden. Bei einem Zwischenstop in Paulinenaue im Havelland kam mir der RE2 nach Cottbus in Form des ET445.109 entgegen.

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Gewartet werden die Triebwagen übrigens in Eberswalde, wo ich vor einigen Wochen schon einmal einen ET445 sah: Über den Zaun geschaut

ODEG RS1 zwischen Falkenberg und Niederfinow

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Regioshuttle VT650.65 fährt am Rand des Niederorderbruchs zwischen Falkenberg (Mark) und Niederfinow durch Reste von Schnee. Im Hintergrund sind die Hänge des Barnimplateaus zu erkennen. Der Triebwagen fährt als RB 60 nach Berlin Lichtenberg und wirbt mit seiner auffälligen Lackierung für das Wald-Solar-Heim in Eberswalde.

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Bahnhof Namyślin

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Eindrücke vom Bahnhof Namyślin an der Strecke Wrocław–Szczecin. Der Bahnhof liegt ca. 1 Kilometer östlich des Ortes, der früher Neumühl genannt wurde.

Namyślin befindet sich am Fluß Myśla (rechter Nebenfluß der Oder, bis 1945 Mietzel). Die Myśla ist 95,6 km lang und an ihr gibt es einige Wasserkraftwerke, u.a. in Namyślin. Infos zur Wasserkraftnutzung in Namyślin und an anderen Standorten an der Myśla gibt es auf der folgenden Seite: Mała elektrownia wodna Namyślin.